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85:94 – Hamelns Basketballer können Red Devils Bramsche nur bedingt Paroli bieten

Punkte zum Teufel

Hameln. Die Basketballer der Red Devils Bramsche haben sich im Titelkampf der 2. Regionalliga auch in Hameln nicht aufhalten lassen und gewannen mit 94:85 (49:46) gegen den VfL, der vor rund 300 Zuschauern in der Sporthalle am Einsiedlerbach die erste Heimniederlage nach fünf Monaten kassierte.

veröffentlicht am 28.02.2016 um 14:27 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

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„Wir haben von Anfang an viele Ballverluste produziert“, ärgerte sich Hamelns Kapitän Dominic Rudge, der mit 29 Punkten Topscorer des VfL war. Die Gäste aus Bramsche, die laut Manager Heinrich Lassel an der Dreierlinie einen „echten Sahnetag“ erwischten und 15 Drei-Punkte-Würfe im Korb versenkten, kämpften von Beginn an um ihre Titelchancen. Lediglich zweimal konnte Dominic Rudge im ersten Viertel sein Team beim 25:24 und danach beim 27:26 in Führung bringen. Doch die Red Devils, die sich mit Westerstede ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell um den Titel liefern, eroberten die Führung mit 29:28 schnell wieder zurück.

Wechselvoll war der zweite Spielabschnitt. Erst hatten die Hamelner ihre schwache Phase und fielen beim 32:43 sogar zweistellig zurück. Doch warum die heimstarken Hamelner in eigener Halle nur schwer zu bezwingen sind, zeigten sie in den drei Minuten vor der Halbzeitsirene. Pausenlos angefeuert von den Fans kamen sie auf neun Punkte in Folge – und das von vier verschiedenen Spielern.

Zur Halbzeit war der VfL, dem mit Marcus Lohse, Markus lohne, Moritz Loth und Boris Bonhagen vier Leistungsträger fehlten, beim Stand von 46:49 zwar wieder dran. Aber die ersten Spielminuten nach dem Seitenwechsel machten alles wieder zunichte. Bramsche zog davon und ließ sich auch von einer Auszeit von Hamelns Trainer Nicu Lassel, dessen Team Mitte des dritten Viertels mit 19 Punkten schon fast aussichtslos zurücklag, nicht stoppen. Doch die VfLer zeigten Moral, gaben trotz des klaren Rückstandes nicht auf und kämpften sich noch einmal heran. Auch Hamelns Teammanager Heinrich Lassel gab in der letzten Viertelpause die Hoffnung nicht auf: „Da geht noch was, wenn wir uns steigern.“ Und es ging noch was.

Sascha Leck hatte bei seinem Comeback nach fünf Spielen Sperre großen Anteil daran, dass der VfL beim 71:79 wieder Hoffnung schöpfen konnte. Als Rudge die Stimmung mit seinem Drei-Punkte-Wurf zum 82:87 wieder aufleben ließ, glaubten einige schon an die Wende. Doch die blieb aus.

Die Bramscher, bei denen der US-Amerikaner Michael Harvey mit 37 Punkten der beste Mann auf dem Parkett war, ließen sich auch von der Lautstärke in der Halle nicht beeindrucken und legten ihrerseits sieben Punkte in Folge in den Korb. Das war 50 Sekunden vor dem Ende die Entscheidung.

VfL Hameln: Dominic Rudge (29/3 Dreier), Timo Thomas (16), Zans Grobinsch (14/1), Etienne Sascha Leck (12), Lars Feuersenger (7), Thomas Behn (5), Nils Kollmeyer (2) Jan Feuersenger, Nils Schneider, Benno Wunderlichmha



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