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VfL kassiert in Bramsche deftige 49:120-Pleite

Nicu Lassel: „Das ist deprimierend“

Basketball (mha). In der Hölle der Red Devils Bramsche verbrannt sind die Herren des VfL Hameln. Im Kellerduell der 2. Regionalliga der beiden zuvor sieglosen Teams gingen sie in Bramsche mit 49:120 unter und kassierten die höchste ihrer nunmehr vier Saisonniederlagen.

veröffentlicht am 04.11.2012 um 15:48 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

Nur Schlusslicht MTV Schandelah rangiert derzeit mit fünf Pleiten noch hinter den Hamelnern. Dass Absteiger Bramsche sich bisher unter Wert präsentiert hatte, war auch dem verletzten Kapitän Timo Thomas klar gewesen. „Die hatten vor uns nur gegen die Spitzenmannschaften gespielt“, sagte Thomas. Und gegen die von Verletzungssorgen geplagten Hamelner schossen sich die Gegner ihren Frust von der Seele. Schon nach dem ersten Viertel lagen die VfL-Herren mit 12:30 fast hoffnungslos hinten. „Da wurden vor allem unsere Defizite auf der Center-Position sichtbar“, meinte Manager Heinrich Lassel, der erst wenige Stunden vor dem Spiel von seinem New-York-Trip zurückgekehrt war. Doch die Bramscher hatten kein bisschen Mitleid und zogen weiter überlegen ihre Bahnen. Auf 24:62 wuchs der Hamelner Rückstand zur Pause, der dritte Abschnitt war mit 15:38 der schlimmste. Erst im Schlussviertel ließ der Bramscher Angriffswirbel ein wenig nach. Aber die beiden Bramscher Topscorer, Bernd Fährrolfes (29) und Dirk Samuel Rhinehart (16), hätten die die Hamelner dennoch fast im Alleingang erledigt. „Wir haben momentan offensichtlich nicht die Qualität im Kader, um in der Regionalliga Spiel zu gewinnen. Meine Jungs gehen aber sehr sportlich mit der Situation um – auch wenn diese Ergebnisse nach den Ausfällen vieler Leistungsträger natürlich sehr deprimierend sind“, sagte Coach Nicu Lassel.

VfL Hameln: Albers (12/2 Dreier), Faas (12/2), Rudge (9/1), Wunderlich (6), Feuersenger (4), Loth (3/1), Krause (2), Feuersenger, Simmons, Wegener, Bonhagen



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