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Hamelns Basketballer spielen erstmals in der Rattenfängerhalle – direkt nach dem Fußball-Finale

Nicu Lassel bringt VfL-Fans zum Supercup mit

Das gab es noch nie. Die Regionalliga-Basketballer des VfL Hameln spielen am Samstag (19.30 Uhr) erstmals in der Rattenfängerhalle. Direkt nach dem Finale des Dewezet-Supercups peilt das Team von Trainer Nicu Lassel gegen den starken Aufsteiger MTV Schandelah eine neue Rekordkulisse an: Mit bis zu 400 Zuschauern ist der VfL schon jetzt der Zuschauerkrösus der Liga. Samstag wollen Hamelns Regionalliga- Basketballer mithilfe der Fußball-Fans erstmals die 500er Marke knacken. Vorab sprachen wir mit VfL-Coach Nicu Lassel.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

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Nicu, sind Sie vor Ihrem Heimspiel-Debüt in der Rattenfängerhalle schon aufgeregt?

Das nicht. Wir geben ja zunächst einmal unseren Heimvorteil ab. Aber wir haben natürlich in der Rattenfängerhalle trainiert, um uns an die Korbanlagen zu gewöhnen. Auf die alten und vielleicht vielen neuen Fans freuen wir uns. Das Zusammenspiel ist auch ein Stück Lokalpatriotismus. Wir sind Hamelner und wollen solche Events in der Stadt unterstützen.

Wie passen denn Fußball und Basketball zusammen?

Das wissen wir auch noch nicht. Aber es wird spannend zu sehen. Ausprobieren müssen wir natürlich, ob in Hameln das Feld für eine noch größere Fangemeinde besteht – gerade wo sich eine solch einmalige Chance bietet. Wir wurden vonseiten der Dewezet vor knapp einem Jahr angesprochen und haben gleich zugesagt. Das ist eine klassische win-win-Situation. Beide haben Vorteile. Wir als eine der höchstklassig spielenden Hamelner Mannschaften liefern einen zusätzlichen Höhepunkt, müssen uns aber fast um nichts in der Organisation kümmern.

Und die treuen VfL-Fans machen den Umzug mit?

Bestimmt. Wir haben schon in den letzten Heimspielen immer auf diesen Höhepunkt hingewiesen. Da unser Spielfeld kleiner als das beim Fußball ist, ist ja auch unten in der neuen Halle noch Platz für Bänke und Stühle. Da sind unsere Stammfans wie gewohnt dicht am Geschehen dran. Doch oben von der Tribüne aus hat man natürlich eine ganz andere Perspektive und kann auch die neue Einlaufshow in abgedunkelter Halle mit der Vorstellung aller Spieler besser genießen.

Wie hat denn Ihr Gegner den Wechsel der Halle aufgenommen?

Die haben dieses Spiel erst ermöglicht. Denn ursprünglich hätten wir laut Spielplan bei denen antreten sollen. Doch auf unsere Anfrage vor der Saison haben sie das Heimrecht getauscht. Selbstverständlich ist das nicht. Immerhin hat Schandelah dadurch drei Auswärtsspiele am Stück. Aber in einer Liga, wo teilweise kaum 50 Zuschauer dabei sind und wir mit unseren 400 Fans schon Zuschauer-Krösus sind, ist so ein Spiel natürlich auch für den Gegner ein tolles Erlebnis.

Wird es auch sportlich ein Erfolg?

Das werden wir sehen. Wir haben durch unsere Siege gegen Braunschweig und Hagen erstmals einen Abstand zu den Abstiegsplätzen und können ohne große Sorgen ins Spiel gehen. Schandelah ist ein starker Aufsteiger. Besonders durch den neuen 2,07-Meter-Center Clemens Beier haben sie uns einiges voraus. Den kenne ich noch aus der Zeit, als er bei mir im Landes-Jugend-Kader war. Unser Längster ist Benno Wunderlich mit 1,96 Metern. Das ist schon ein großer Unterschied. Aber mit unseren Fans im Rücken ist immer viel möglich.



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