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Basketballer des VfL Hameln versprechen Spitzenreiter Westerstede einen heißen Tanz

Mit Pauken und Trompeten

Hameln.Die Basketballer des VfL Hameln empfangen am Samstag um 19 Uhr den noch ungeschlagenen Tabellenführer der 2. Regionalliga in der Halle am Einsiedlerbach: Zu Gast ist der TSG Eagles Westerstede.

veröffentlicht am 30.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Die Adler dürfen sich auf einen heißen Tanz gefasst machen. Doch selbst das wird nicht reichen. Die Basketballer der TSG „Eagles“ Westerstede müssen sich (Sa., 19 Uhr) am Einsiedlerbach auch warm anziehen, wenn sie gegen den VfL Hameln bestehen wollen. Den ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Regionalliga erwartet nicht nur ein volles Haus, sondern vor lautstarker Kulisse ein Gegner, der richtig brennt. Leise Töne spielen deshalb noch nicht einmal eine Nebenrolle. Im Gegenteil, Attacke ist angesagt! Mit Pauken und Trompeten werden die VfL-Fans ihre Korbjäger gegen das Topteam aus dem Ammerland von Beginn an nach vorne treiben.

Denn gegen Westerstede will der VfL Hameln wieder mal seine Heimstärke unter Beweis stellen. Die Niederlage im letzten Auftritt am Einsiedlerbach gegen Bürgerfelde wurmt noch immer. „Wir haben beim Auswärtssieg beim Oldenburger TB die Fehlerquote schon deutlich senken können. Wenn es zur Überraschung gegen Westerstede kommen soll, müssen wir aber noch eine Schippe drauflegen“, sagt Abteilungsleiter Heinrich Lassel.

Einen großen Vorteil haben die Gäste mit ihrem 2,13-Meter-Center Fabian Lühring, der mit 21,6 Punkten pro Spiel bislang der erfolgreichste Center der gesamten Liga ist und bei der TSG als Schlüsselspieler die Hauptrolle besetzt. Selbst Marcus Lohse dürfte mit seinen 2,04 Metern neben Lühning fast winzig wirken. Doch auch wenn die Gäste bestens eingespielt sind und mit Milos Stankovic einen Trainer-Fuchs auf der Bank haben, gibt es in der Halle am Einsiedlerbach keine Erfolgsgarantie. Denn beides trifft auch auf die Hamelner zu.

Nicu Lassel gilt als Trainer-Professor, und es gibt kein Team in der Regionalliga, das länger zusammenspielt als der VfL. „Natürlich ist auch die Tagesform meiner Spieler gerade gegen so ein Topteam ein entscheidender Faktor. Aber grundsätzlich müssen wir unserer Linie treu bleiben und im Laufe des Spiels den richtigen Schlüssel für einen möglichen Sieg suchen“, philosophiert Coach Lassel.

Helfen könnte ihm dabei vor allem die Rückkehr der zuletzt erkrankten Markus Lohne und Timo Ander. „Wir warten noch auf grünes Licht“, sagt Heinrich Lassel. Aber dass es auch mit einem Mini-Kader geht, konnten die Hamelner im vergangenen Jahr zeigen. „Da haben wir mit nur acht Spielern in Westerstede gewonnen, weil alles zusammenpasste“, erinnert sich der VfLer Moritz Loth genau. Nur müsste die TSG am Sonnabend wieder einen schwachen Lauf haben – und der VfL einen Sahnetag.mha

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