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29-Jähriger meldet sich beim VfL zurück

Markus Lohne: Ohne Basketball geht es nicht

Hameln. Ohne Basketball geht es nicht. Diese Erkenntnis hat Markus Lohne aus seiner fast zweijährigen Pause gewonnen. „In der Schlussphase meines Studiums in Göttingen war einfach kaum Zeit übrig“, sagte der angehende Lehrer. Zwar blieb er auch in der sportlichen Schaffenspause seinem VfL Hameln treu und übernahm zumindest bei den Punktspielen die Kotrainer-Rolle, aber das reichte irgendwann nicht mehr.

veröffentlicht am 19.10.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

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„Da will man auch auf dem Platz stehen.“ Eine Referendariatsstelle in Hameln machte es möglich. Lohne hat wieder mehr Zeit und geht wieder mit seinen Herren des VfL in der 2. Regionalliga auf Punktejagd. Die Liebe zum VfL begann für den heute fast 29-Jährigen vor 23 Jahren. „Ich wollte damals eigentlich gar nicht zu dem Training, das Laufen und Fangen hieß“, erinnert er sich. Doch schon nach der ersten halbstündigen Einheit hatte sein damaliger Trainer und jetziger Manager Heinrich Lassel das Basketball-Feuer entfacht. Lohne blieb beim „Laufen und Fangen“, auch als es dann irgendwann Basketball hieß. Die drei Jahre, die er von 14 bis 16 parallel auch Tennis spielte, waren kaum mehr als ein Intermezzo. „Als ich dann mit 16 mit einer Ausnahmegenehmigung schon bei den Herren spielen durfte, gab es nur noch Basketball für mich.“ Uns so sahen es viele, die seit der Kindheit dabei sind. „Wir alle haben Heinrich sportlich wie auch menschlich so viel zu verdanken. Es macht einfach Spaß, hier zu spielen. Wir sind nicht nur ein Team, sondern Freunde.“ Und auch die Nachwuchsarbeit bleibt das Plus des VfL. „Wir haben ja auch keine andere Wahl. Hameln ist nun mal keine große Universitätsstadt, da kommen nicht viele von außerhalb. Nun sind Spieler wie ich die Vorbilder für die, die aus der eigenen Jugend nachkommen.“ Und diese Verantwortung will Lohne auch übernehmen. Noch nicht als Trainer. „Später vielleicht mal.“ Aber als Spieler. „Da will ich noch lange dabei sein. Wir haben schon gescherzt, dass wir in ein paar Jahren eine Ü-40-Mannschaft gründen und noch weiterspielen.“ Doch vorerst wird auch ernst gespielt.

So heute ab 17.45 Uhr im Duell der 2. Regionalliga beim noch ungeschlagenen Oldenburger TB II. Oldenburg ist mit seinen Teams in der Bundesliga, der 2. Liga Pro B und der Jugend-Bundesliga zwar eine Hochburg dieses Sports, doch auch da hat der VfL einen Vorteil. „In Oldenburg werden wir vor 30 bis 50 Zuschauern spielen. Bei uns sind es stets mehr als 250. Das ist einmalig in unserer und auch der nächsthöheren Liga.“ Auch das ist ein Grund, warum kaum einer aus Hameln weg will. Und diese Spielfreude will Lohne ummünzen. Auch in Oldenburg ist ein Erfolg nicht unmöglich.



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