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Lange Sperre abgesessen / VfL Hameln will auch Bramsche ärgern

Leck brennt auf sein Comeback

Hameln. Hamelns Basketballer erwarten am Samstag (19 Uhr) in der 2. Regionalliga den Tabellenzweiten Bramsche. Nach langer Sperre feiert Sascha Leck sein Comeback im VfL-Team.

veröffentlicht am 26.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

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Autor:

Matthias henning

Hameln. Die Halle am Einsiedlerbach ist die „Orangene Hölle“ – zumindest für die Gäste von Hamelns Basketballern. Denn der VfL ist dank seiner enthusiastischen Fans (im Schnitt 300) in der 2. Regionalliga eine der heimstärksten Mannschaften. Doch der Gegner, der am Samstag um 19 Uhr aufläuft, kennt sich mit der Hölle gut als. Die Red Devils Bramsche proben in Hameln den Aufstand. Als aktueller Tabellenzweiter haben die Osnabrücker den Titel und auch den Aufstieg noch in eigener Hand, da ihr Topspiel gegen Spitzenreiter TSG Westerstede noch aussteht. Aber erst müssen sie in Hameln gewinnen – und das wird schwer. „Ich habe Westerstedes Spielertrainer Milos Stankovic versprochen, dass wir gegen Bramsche alles geben. Immerhin haben wir zu Hause Westerstede geschlagen und da wäre es nur fair, wenn wir auch den zweiten Aufstiegskandidaten bezwingen“, meint Manager Heinrich Lassel mit einem Augenzwinkern. Denn gewinnen will er nicht aus Nächstenliebe, eher aus Eigennutz. Sein VfL soll in der Spitzengruppe bleiben und nicht ins Mittelfeld abrutschen.

Interessant dürfte vor allem das Duell der Topscorer werden. Die „Roten Teufel“ stellen den besten Angriff und mit Michael Renard Harvey auch den besten Schützen. Auf bisher 417 Punkte brachte es der Amerikaner in seinen 15 Einsätzen. Nummer zwei ist Hamelns Timo Thomas. 267 Punkte in allerdings nur elf Spielen gingen auf sein Konto. Schon das Hinspiel in Bramsche war extrem eng. Mit nur zwei Punkten Rückstand verpassten die Hamelner die Überraschung nur knapp. Nun haben sie nicht nur das eigene Publikum im Rücken, sondern mit Sascha Leck einen weiteren gefährlichen Angreifer dabei, der im Hinspiel noch nicht das VfL-Trikot trug. Leck hatte sich in seinem ersten Spiel für Hameln eine Sperre eingefangen, die hat er nun abgebrummt.

„Er brennt auf seinen Einsatz“, sagt Lassel. Und auch das restliche Team brennt auf Wiedergutmachung. Die Niederlage vor Wochenfrist in Langenhagen war unnötig und zeigte nicht das wahre Gesicht des VfL. Das muss er am Samstag revidieren – sonst könnten die Punkte doch zum Teufel gehen.



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