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Hamelns Basketballer wollen auch gegen Westerstede ihre Heimstärke unter Beweis stellen

Lassels Ziel: Lühring stoppen – Nimbus wahren

Hameln. Der Vergleich ist reizvoll. Sonnabend ab 19 Uhr tritt der VfL Hameln in der 2. Regionalliga gegen die TSG Westerstede an. Das beste Heimteam – als einzige Mannschaft der Liga haben die Hamelner Basketballer bisher alle ihre Auftritte in eigener Halle gewonnen – erwartet eines der besten Auswärtsteams. Nur zwei Niederlagen kassierten die Ammerländer bisher bei ihren sieben Gastspielen in der Fremde.

veröffentlicht am 24.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

Die Gäste haben als Nummer zwei der Liga den Aufstieg wieder fest im Blick, da Tabellenführer Weser Baskets Bremen zuletzt schwächelte. Der VfL hadert indes mit seiner Auswärtsbilanz. „Bei drei Spielen hätten wir die Punkte locker mitnehmen können“, stellt Trainer Nicu Lassel fest. „Wir denken aber lieber nicht darüber nach, wie die Tabelle mit diesen drei möglichen Siegen aussehen könnte“, meint Kapitän Boris Bonhagen. Die Hamelner wären punktgleich mit Spitzenreiter Bremen. Doch die Realität sieht den VfL nur auf Rang fünf. „Wir müssen sogar aufpassen, dass wir nicht nach unten durchgereicht werden“, mahnt der Trainer. Sein Team will aber auf die eigene Stärke und den Heimvorteil setzen. „Alle im Team sind motiviert, die Stimmung ist wie immer gut und ich hoffe, dass wir gemeinsam nun die Punkte, die wir an anderer Stelle verschenkt haben, wieder einfahren“, lautet Lassels Wunsch.

Schwer wird die Begegnung aber allemal. Denn Westerstedes Center Fabian Lühring ist nur schwer zu stoppen. 21,6 Punkten pro Spiel ist seine bisherige Ausbeute. Doch auch TSG-Spielertrainer Milos Stankovic kann enge Partien mit seiner Erfahrung entscheiden – wie beim 72:86 im Hinspiel, das die Hamelner erst in der Schlussphase verloren geben mussten. Das soll sich nun in der Einsiedlerbach-Halle nicht wiederholen. mha



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