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Hamelns Regionalliga-Basketballer erwarten am Samstag die TSG Westerstede / Anwurf: 19 Uhr

Lassels Jungs wollen die Muskeln spielen lassen

Basketball (mha). Der Gegner hat es in sich, doch die Regionalliga-Basketballer des VfL Hameln können am Sonnabend (19 Uhr) entspannt in die Partie gehen – auch wenn die drittplatzierte TSG Westerstede in der Halle am Einsiedlerbach zum vorletzten Heimspiel der Saison kommt.

veröffentlicht am 24.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

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Durch den Auswärtssieg vor zwei Wochen beim Bürgerfelder TB in Oldenburg ist der Vorsprung auf die Abstiegszone auf fünf Punkte gewachsen. „Wir können jetzt wesentlich gelassener in dieses Spiel gegen die TSG gehen“, sagt Manager Heinrich Lassel. „Ich hoffe, dass das Team Lust auf mehr bekommen hat.“ Zudem kam das spielfreie Wochenende den Spielern nicht ungelegen, denn nun geht es mit vollen Akkus in das Duell. Dass die Gegner aus dem Oldenburger Umland den Weserstädtern liegen, hat schon das Hinspiel gezeigt. Trotz der damaligen Ausfälle von vier Spielern hielt der VfL lange mit und führte noch drei Minuten vor dem Ende mit einem Punkt Differenz, verlor aber dennoch. „Da haben wir uns unter Wert verkauft“, meint Coach Nicu Lassel. Das soll sich nicht wiederholen. Diesmal tritt der VfL in Bestbesetzung an und will seinen Fans Spannung liefern. Doch Respekt muss jedes Team, also auch der VfL vor den Westerstedern, haben. Den Beweis brachten die kommenden Gegner, als sie vor zwei Wochen die Titelträume der zweitplatzierten Bodfeld Baskets Oberharz um Everage-Lee Richardson, der mit durchschnittlich 41 Punkten pro Spiel absolute Topscorer der Liga ist, mit ihrem Sieg beendeten. Die TSG ist eben schwerer auszurechnen. Denn nicht nur einer ist für die Punkte zuständig. Mit Vladimir Langovic (im Schnitt 19,4 Punkte pro Spiel), Franjo Borchers (18,5) und Jasper Chiwuzie (14,9) haben die Gäste gleich drei Spieler unter den Top Zehn der Scorer-Liste der Liga. Von den Rattenfängern rangiert nur VfL-Kapitän Timo Thomas (23,8) in dieser Liste. So ist für Spannung und eine punktreiche Partie in der bestimmt wieder proppenvollen Halle am Einsiedlerbach garantiert.

Hamelns Coach Nicu Lassel beim Krafttraining mit Zans Grobinsch.

Foto: nls

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