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Schon der zweite Kreuzbandriss / Hamelner Basketballer in dieser Saison vom Verletzungspech gebeutelt

Kreuzbandriss! Die Leiden des jungen Grobinsch gehen weiter

Basketball (mha). Ein Fluch – so scheint es jedenfalls – liegt in dieser Saison auf den Basketballern des VfL Hameln. Denn das Verletzungspech hat die Korbjäger von Anbeginn der Spielzeit sogar bis über ihr Ende hinaus verfolgt. Zans Grobinsch ist nun der letzte Leidtragende. Seine schwere Verletzung aus dem finalen Spiel gegen Meister Bodfeld hat sich wie erwartet als Kreuzbandriss im rechten Knie herausgestellt. Außerdem ist auch noch ein Band im rechten Knöchel gerissen.

veröffentlicht am 28.03.2012 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Für den 23-jährigen Studenten ist dieser Schicksalsschlag besonders tragisch, wieder droht ihm eine lange Wettkampf-Pause. Schon die Saison 2010/11 konnte er wegen eines Kreuzbandrisses im linken Knie komplett abhaken. „Das ist sehr bitter für Zans. Er hatte hart für sein Comeback gearbeitet und auch nach einer zusätzlichen Schulterverletzung in der ersten Saisonhälfte noch tolle Spiele absolviert“, bedauerte Manager Heinrich Lassel das erneute Aus für Grobinsch. „Ich bin aber sicher, dass er sich wieder durchbeißt und zurückkommt“, schickt Lassel hinterher. Aber Grobinsch war nicht der Einzige, den es erwischte. Auch die Krankenakte von Boris Bonhagen ist üppig gefüllt. Bänderriss vor der Saison, Nasenbeinbruch mittendrin und ein Daumenanbruch kurz vor dem Ende der Spielzeit. Es war fast alles dabei. Dass zudem auch Dominic Rudge einen Bänderriss erlitt, ist bei der Hamelner Dauer-Misere fast nur eine Randnotiz. Auch der Augenhöhlenanbruch von Lars Feuersenger. Rudge war schon wenige Wochen später wieder dabei und avancierte noch zu einer Stütze im Team. Bei den langen Ausfällen von Moritz Loth (Rücken), Felix Haeckel (Ausland) und dem Karriereende von Pascal Müller und Wilko Reinholz war das auch nötig. Konstante Größen im Hamelner Team waren nur Topscorer Timo Thomas und Jakob Faas. „Dass wir trotz dieser Tiefschläge in der Rückrunde den Abstieg frühzeitig abhaken und auch mit den Großen mithalten konnten, stimmt mich hoffnungsvoll“, bilanzierte Lassel. „Gerade weil auch die jungen Spieler schon gut dabei waren.“ Und auch einer der Routiniers kann sich freuen. Benno Wunderlichs Knieverletzung aus dem letzten Punktspiel scheint nach der ersten Diagnose nichts Dramatisches zu sein. Zumindest einmal hätten die Hamelner dann in dieser merkwürdigen Saison auch Glück gehabt.

Da war die Welt für Zans Grobinsch (links) noch in Ordnung, nur wenig später wurde er verletzt aus der Halle transportiert.

Fotos: nls/2

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