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Für Hamelns Basketballer zählt im Heimspiel gegen Weende nur ein Sieg

Kräfte bündeln

HAMELN. Ein Spiel um alles oder nichts ist die letzte Begegnung des Jahres für die Basketballer des VfL Hameln zwar noch nicht, aber fast. Denn wenn das Kellerduell am Sonnabend ab 19 Uhr gegen den SC Weende-Göttingen verloren geht, sinken die Chancen auf den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga auf ein Minimum.

veröffentlicht am 15.12.2016 um 15:00 Uhr

Im Kampf um den Klassenerhalt wollen Hamelns Basketballer ihre Kräfte bündeln. Foto: nls
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Vier Mannschaften kämpfen am Tabellenende derzeit gegen die drei Abstiegsplätze. Weende liegt um einen Sieg besser als die derzeit Vorletzten Hamelner. Mit einem Sieg würde das Team von Coach Nicu Lassel zumindest den Gegner überholen und Drittletzter werden. „Wir brauchen in erster Linie einen Sieg, aber natürlich könnte auch der direkte Vergleich von enormer Bedeutung sein“, sagt Teammanager Heinrich Lassel. Somit ist auch die Höhe des Sieges nicht unwichtig. Doch genau da liegt das Problem.

Mit lediglich 551 Punkten aus neun Partien ist der Hamelner Angriff der schlechteste der ganzen Liga. „Auch bei der Anzahl der Ballverluste sind wir zurzeit nicht ligatauglich“, bemängelt Lassel. Die Weender, in der Abwehr bei 743 Gegenpunkten genauso schlecht wie die Hamelner, haben aber mit Marcello Schröder den zweitbesten Scorer der gesamten Liga in ihren Reihen. Und dessen durchschnittlich 27 Punkte pro Spiel sind mehr als die der zwei besten Hamelner zusammen. Sascha Leck (13,5) und Dominic Rudge (10,1) liegen in der Trefferausbeute deutlich zurück. Nur in der Breite sind die Hamelner besser aufgestellt. Wer zum Spiel auflaufen kann, steht erst nach dem Abschlusstraining am Freitag fest. „Ich gehe davon aus, dass wir eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen und endlich die Kräfte bündeln. Wer jetzt nicht motiviert ist, den zweiten Saisonsieg einzufahren, dem ist es wohl auch egal. Ich brauche aber ausschließlich Jungs, die für den VfL kämpfen wollen“, setzt Trainer Nicu Lassel auf den bedingungslosen Kampf. Und der ist immens wichtig. Bei der Niederlage beim Topteam in Bramsche stimmte zuletzt der Einsatz. Doch auch der Gegner ist für Überraschungen gut, denn im Stadt-Derby gegen den Absteiger ASC Göttingen verloren die Weender nur ganz knapp mit 78:79. „Wir sind dagegen gegen den ASC untergegangen. Also dürfen wir uns vom Tabellenbild nicht blenden lassen. Weende ist überhaupt nicht zu unterschätzen“, warnt Heinrich Lassel. mha

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