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Hamelns Basketballer empfangen Jugendliche aus Israel

Kein Spiel wie jedes andere

Basketball (aro). Für Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel war das Freundschaftsspiel gegen das israelische Juniorenteam von Maccabi Kiryat Motzkin kein Spiel wie jedes andere, sondern ein ganz besonderes, das ihm am Herzen lag. Denn einige Jahre musste die vom CVJM Hannover aus der Taufe gehobene Jugendbegegnung unterbrochen werden, weil die jungen Basketballer aus Motzkin, eine 40 000-Einwohner-Stadt in der Nähe von Haifa, Israel aus Sicherheitsgründen nicht verlassen wollten. Bis jetzt.

veröffentlicht am 03.07.2011 um 13:24 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Auf ihrer Deutschland-Reise machten die Israelis einen Tagesausflug nach Hameln, den Lassel organisiert hatte. Erst ließen die jungen Israelis ihre Blicke vom Klütturm aus über die Rattenfängerstadt schweifen, dann ging es weiter zum Schloss Hämelschenburg. Nach dem Mittagessen gab es in englischer Sprache noch eine Führung durch die historische Altstadt, die an der neuen jüdischen Synagoge in der Bürenstraße endete. Dort empfing Rachel Dohme die jungen Basketballer und erzählte ihnen etwas über die Geschichte der jüdischen Gemeinde, deren Vorsitzende sie ist. Anschließend wurde auch noch Basketball gespielt. Die Partie verlor die von Tobias Stender gecoachte U 16 des VfL, die von der harten Spielweise der körperlich klar überlegenen Israelis überrascht wurde, am Ende zwar deutlich mit 50:78 (26:37), aber das Ergebnis war für Lassel nur Nebensache: „Die Jugendbegegnung war eine wirklich gelungene Sache. Unsere Freunde aus Israel waren von unserer Stadt wirklich begeistert.“

Pawl Sewalo (VfL Hameln/ Mitte) im Duell mit Guy Grosman (von links), Raz Philip und Irvan Shertchenes (Maccabi Motzkin).

Fotos/2: nls



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