weather-image
Nach 69:79-Heimpleite gegen Bürgerfelde schwebt VfL Hameln in akuter Abstiegsgefahr

Kampfgeist allein reicht wieder nicht

Basketball (mha). Das Warten auf den zweiten Saisonsieg geht weiter. Auch der große Kampf hat gegen Bürgerfelder TB Royals aus Oldenburg nicht gereicht. Mit 69:79 verlor der VfL Hameln in der 2. Regionalliga und liegt nach der dritten Niederlage in Folge weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

veröffentlicht am 06.11.2011 um 14:40 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:44 Uhr

270_008_4952108_sp234_0711_kopf.jpg

An den Freiwürfen hat es diesmal nicht gelegen. Mit 14 Treffern aus 19 Versuchen waren die Hamelner sogar besser als der Gegner. Auch bei den Dreiern lag der VfL klar besser als die Royals, die nur zweimal von jenseits der Dreier-Linie trafen. „Die waren einfach größer. Unter den Körben waren wir chancenlos“, klagte Teammanager Heinrich Lassel. Sechs der Gegner maßen 1,95 Meter und mehr. „Drei davon waren sogar über zwei Meter“, sagte Lassel. Der VfL konnte einzig Nils Kollmeyer dagegen setzen.

Dennoch wehrten sich die Hamelner erbittert und gewannen in der vollen Halle am Einsiedlerbach mit 25:24 auch das erste Viertel. Die erste Schwächephase, die einen 29:38-Rückstand einbrachte, stecken sie weg und kamen zur Pause wieder auf 36:38 heran.

Nach weiteren fünf Minuten konnten die Gastgeber wieder die Führung übernehmen. Tobias Stender sorgte mit sechs Punkten in Folge für Jubel und die Treffer zum 47:46. Auch die nächste Schwächeperiode kompensierten die Gastgeber. Nur zwei Minuten brauchten sie, um von 47:55 wieder zum Ende des dritten Viertels auf 53:55 aufzuschließen. „Wir waren fast immer in Reichweite. Und als Jacob Faas in der vorletzten Minute einen Dreier zum 69:72 versenke, kam wieder große Hoffnung auf“, sagte Lassel.

270_008_4951878_sp987_0711_2sp.jpg
  • Unterm Korb oft chancenlos: Zans Grobinsch (VfL Hameln). Foto: nls

Doch der Traum vom Sieg platzte schnell wieder. Dreimal eroberten die Hamelner den Ball, um ihn gleich danach wieder zu verlieren. Diese Geschenke nahmen die Gäste dankend an und machten daraus drei Körbe. Hamelns Niederlage war damit besiegelt. Zum Pechvogel des Spiels wurde Boris Bonhagen. Nach überstandenem Bänderriss hatte er sich viel vorgenommen und in 20 Spielminuten auch sein Können gezeigt. Dann zog er sich eine Platzwunde über dem rechten Auge zu und musste erneut vom Feld gehen.

VfL Hameln: Timo Thomas (26/3 Dreier), Jakob Faas (13/3), Tobias Stender (9/1), Moritz Loth (6/2), Michael Albers (4), Melvin Lamar Simmons (4), Zans Grobinsch (2), Benno Wunderlich (2), Nils Kollmeyer (2), Boris Bonhagen (1), Lars Feuersenger.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt