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Heimstärke der Hamelner könnte Weser Baskets Bremen die Tabellenführung kosten

Ist der VfL das Zünglein an der Waage?

Hameln. Viele neue Freunde in Westerstede, Bramsche und Vechta können sich die Basketballer des VfL Hameln machen. Diese Kontrahenten der 2. Regionalliga haben – obwohl zwischenzeitlich schon abgeschlagen – wieder reale Chancen im Meisterkampf. Denn Spitzenreiter Weser Baskets Bremen schwächelte zuletzt. Nur noch zwei Punkte liegen die vier Topteams derzeit auseinander.

veröffentlicht am 14.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

Und wenn die Hamelner heute (19 Uhr) wieder ihre Heimstärke demonstrieren und den Gast aus Bremen bezwingen, ist an der Spitze wieder alles offen. Jedes der vier Teams kann – da auch noch einige direkte Duelle ausstehen – aus eigener Kraft Meister werden.

„Die Bremer hatten eine makellose Hinserie mit ausschließlich Siegen hingelegt“, sagt Manager Heinrich Lassel. Dem Durchmarsch in die 1. Regionalliga schien nichts mehr entgegenzustehen. Aber mit dem Jahreswechsel änderte sich auch die Erfolgsbilanz der Männer vom Unterlauf der Weser. Besonders in eigener Halle gab es Pleiten wie zuletzt gegen den TSV Quakenbrück aus dem Tabellenkeller. „Vier Niederlagen in den sieben Spielen der Rückrunde zeigen eindeutig, dass in dieser Bremer Mannschaft etwas nicht mehr stimmt. Was, das wollen wir herausfinden“, sagt Lassel, der auch bei der knappen Niederlage in Bremen keine Übermannschaft gesehen hatte. „Ich hatte mich schon damals gewundert, dass die so souverän an der Spitze liegen.“ Und jetzt sollen sich die Bremer wundern: über die Fan-Kultur in Hameln und die Heimstärke des VfL. „Wir werden mit fast dem besten Kader antreten. Auch die zuletzt angeschlagenen Timo Thomas und Moritz Loth waren schon wieder beim Training“, sagt Lassel. Der VfL will das Zünglein an der Waage sein und die Meisterschaft für die vier Topteams wieder offen gestalten. mha



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