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Sünteltaler reisen zum selbsternannten Titelfavoriten nach Essen / Daumen dick: Martin Kluck angeschlagen

Irak zu stark – aber SG-Rollis für das Topspiel gerüstet

Rollstuhlbasketball (aro). Im Gegensatz zur SG Sünteltal/Oldenburg, die mit einem souveränen 71:57-Heimsieg in die Zweitliga-Saison gestartet ist, haben die Hot Rolling Bears aus Essen ihr erstes Spiel vergeigt. Denn der selbsternannte Titelfavorit kassierte eine deftige 59:75-Pleite gegen den Aufsteiger aus Paderborn. Damit hatte selbst Harald Fürup nicht gerechnet. Wenige Tage zuvor sagte der Coach der SG-Rollis noch im Dewezet-Interview: „Ich gehe davon aus, dass die Meisterschaft zwischen Essen und uns entschieden wird.“ Vielleicht hat sich Fürup ja geirrt…

veröffentlicht am 14.10.2010 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

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Wenn am Sonntag um 15 Uhr beide Teams in Essen direkt aufeinandertreffen, könnten sich die Sünteltaler mit einem Sieg eine glänzende Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga verschaffen. Doch die Essener werden sich bestimmt nicht kampflos geschlagen geben. Deshalb drückt Korbjäger Martin Kluck vor dem schweren Auswärtsspiel in Essen auf die Euphoriebremse: „Das sind alles alte Hasen, die weitaus mehr Erfahrung haben als wir.“ Das gilt nicht nur für Bears-Kapitän und Nationalspieler Mimoun Quali, Markus Pungercar und Michael Neid. Vor Saisonbeginn haben die Essener ihren Kader dann auch noch mit dem ehemaligen Nationalspieler Manuel Onken, der aus Köln kam, kräftig verstärkt. Eine Sieggarantie ist das aber nicht, wie die Niederlage in Paderborn belegt. Aber vielleicht war die Paderborn-Pleite ja auch nur ein einmaliger Ausrutscher. Denn immerhin musste Essens Trainer Willi Blöbaum auf IJörg Rosin, Erkan Yildiz, Mark Möhlen und Michael Neid verzichten.

Für Kluck ist klar: „Der Druck liegt ganz klar bei den Bears.“ Bei einer weiteren Niederlage stünden sie nämlich schon nach zwei Spieltagen mit dem Rücken zur Wand. Aber auch in den Reihen der SG-Rollis ist vor dem Topspiel die Anspannung zu spüren: „Wenn wir uns mit zwei Pluspunkten auf den Heimweg machen könnten, wäre das genial und enorm wichtig für unser Selbstvertrauen“, sagte Kluck, der am Mittwoch beim Testspiel gegen die Nationalmannschaft des Irak, die sich in Hannover auf die Asia-Games Ende November in China vorbereitet, aufgrund einer Schnittwunde am rechten Daumen geschont wurde. Der Daumen ist zwar noch etwas geschwollen, einem Einsatz am Sonntag steht laut Kluck aber nichts im Weg. Den Test gegen den Irak verloren die Sünteltaler zwar mit 68:81. Über weite Strecken des Spiels waren die SG-Rollis aber gleichwertig.

Thomas Schröder (SG Sünteltal). nls



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