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Zweiter Abstieg in Folge fast besiegelt / Samstag kommt Stöckheim

Hamelns Basketballer auf Abschiedstournee

HAMELN. Mit dem Heimspiel gegen den SV Stöckheim beginnt für die Baskettballer des VfL Hameln die Abschiedstournee in der Oberliga, denn der zweite Abstieg in Folge ist bereits vor dem Kellerduell so gut wie besiegelt.

veröffentlicht am 18.01.2018 um 16:01 Uhr

Heinrich Lassel verabschiedet sich mit Hamelns Basketballern am Saisonende aus der Oberliga. Foto: nls
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Ein Schicksalsspiel ist die Basketball-Partie des VfL Hameln am Samstag gegen den SV Stöckheim schon nicht mehr. Doch es könnte ein Spiel werden, um den Spaß an der laut Abteilungsleiter Heinrich Lassel „schönsten Sportart der Welt“ wieder zurückzugewinnen. Denn die Niederlagenserie und der Fall ans Tabellenende der Oberliga haben am Nervenkostüm der Hamelner gezerrt.

Der Gegner, der um 19 Uhr in der Halle am Einsiedlerbach aufläuft, ist derzeit der einzige, der als Vorletzter noch in theoretischer Reichweite liegt. Nur einen Sieg haben die Männer aus dem Braunschweiger Stadtteil derzeit mehr auf dem Konto als der VfL. Doch zum Überholen reicht für das Team von Coach Dzenan Softic ein einfacher Sieg bei weitem nicht aus. „Wir müssten auch den direkten Vergleich gewinnen. Und das ist nach der 55:87-Niederlage in Stöckheim völlig illusorisch“, macht sich Lassel keine Hoffnung. Denn ein Sieg mit 33 Punkten Unterschied ist für die Hamelner in ihrer derzeitigen Verfassung undenkbar. „Aber ich hoffe, dass wir wieder den Spaß finden. Vielleicht gewinnen wir auch. Aber wenn nicht, soll es wenigstens ein ordentliches Spiel werden“, so Lassel. Dieses kann er wie schon in der Vorwoche mit elf Mann in Angriff nehmen. Zwar fällt Zans Grobinsch aufgrund seiner Knieverletzung auf unbestimmte Zeit aus, doch kommt Kristopher Sochor zurück in den Kader. Auch Center Thomas Behn will trotz Hausbau noch einmal mithelfen. An fehlender Masse wird das Vorhaben also nicht scheitern.

Ein steht fest: Sollten die Stöckheimer in Hameln gewinnen, wäre die Frage nach dem Schlusslicht am Ende der Saison definitiv beantwortet. Bei den dann noch ausstehenden fünf Partien – vier davon gegen die aktuellen Top 4 der Oberliga – sind drei Siege auf den Tabellenvorletzten für den VfL nicht mehr aufzuholen. mha



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