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Basketball: VfL 73:76 gegen Neustadt

Grandiose Leistung, aber keine Punkte

veröffentlicht am 16.10.2016 um 11:53 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:17 Uhr

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Dass es nicht das noch im Vorfeld befürchtete Debakel gegen die massiv verstärkten Neustädter gab, war schnell klar. Zum Kult-Song „Thunderstruck“ der australischen Rocker von AC/DC liefen die Teams auf, aber wie vom Donner gerührt waren nur die Gäste. Nach sechs Minuten stand es 20:2 für den VfL. So gut wie jeder Hamelner Wurf ging auch in den Korb, auf der Gegenseite versagten die Neustädter. Da rieben sich alle in der Halle verwundert die Augen – am meisten wohl die Gäste.

Allerdings fingen sich die Gegner wieder. Noch im ersten Viertel kamen sie auf 21:28 heran und übernahmen kurz vor der Pause die Führung. So mussten die Gastgeber mit einem 41:44-Rückstand den Gang in die Kabine antreten. Dort fehlte Trainer Nicu Lassel, der aus privaten Gründen an diesem Wochenende passen musste. Doch das Spieler-Quartett mit Jan Feuersenger, Markus Lohne, Jakob Faas und Moritz Loth teilte sich die Coaching-Rolle.

Faas musste geahnt haben, was kommt. „Nicht nur Neustadt hat Klassespieler, auch wir und wir werden bestimmt nicht aufgeben“, sagte er kurz vor dem Wiederanpfiff. Zwar musste sein Team zunächst acht Gegenpunkte in Folge zum 41:52 hinnehmen, doch auch die Hamelner fingen sich wieder. Mit einem Dreier leitete Zans Grobinsch die Aufholjagd ein. Auf 53:56 war der VfL in der letzten Viertelpause herangekommen, im Schlussabschnitt lag mehrfach der Führungswechsel in der Luft. Sascha Leck verpasste ihn in der 38. Minute mit zwei vergebenen Freiwürfen noch. Doch Rudges Treffer zum 68:67 brachte die Stimmung in der Halle zum Kochen. Allerdings hatten auch die Neustädter ihren überragenden Kapitän. Lasse Schikowski steuerte die nächsten sieben Neustädter Punkte bei. Der VfL gab dennoch nicht auf. Den letzten Angriff beim 73:76 hatten die Gastgeber und wäre der Ball nach dem Dreierversuch von Grobinsch nach der Runde auf dem Ring nicht wieder herausgesprungen, wäre wohl in der Verlängerung alles drin gewesen. So blieb nur ein grandioses Spiel, mit einem etwas ärgerlichen Ausgang. VfL Hameln: Sascha Leck (19), Dominic Rudge (15/3 Dreier), Marcus Lohse (14/3), Lars Feuersenger (7/1), Zans Grobinsch (7), Thomas Behn (4), Michael Albers (4), Boris Bonhagen (3), Leo Geese, Nils Kollmeyer, Nils Schneider mha

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