weather-image
10°
Lassel zeigt sich kämpferisch

„Geben nicht auf“

WOLFENBÜTTEL. Die Rückserie der 2. Regionalliga beginnt für die Basketball-Herren des VfL Hameln am Samstag ab 20.15 Uhr mit einem ungleichen Duell. Zwar sind beide Kontrahenten in der Tabelle Zweiter, doch während Gastgeber MTV/SG Wolfenbüttel als echter Zweiter nach oben schielt, sind die Hamelner Zweiter von unten.

veröffentlicht am 06.01.2017 um 15:24 Uhr

Hofft auf ein Erfolgserlebnis in Wolfenbüttel: Dominic Rudge. nls

Autor:

Matthias Henning
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Beim Gastgeber kann Trainer Thorsten Weinhold aus dem Vollen schöpfen. „Er ist in der glücklichen Lage, alle seine Spieler zur Verfügung zu haben“, sagt Teammanager Heinrich Lassel. Viele aus dem Kader der Ost-Niedersachsen haben Erfahrung aus der 2. Bundesliga und trainieren auch zum Teil bei Zweitligist Herzöge Wolfenbüttel mit. Wie auch Lassel in Hameln setzt Weinhold ebenso auf ein Team, das fast ausschließlich aus heimischen Spielern besteht, die schon seit ihrer Jugendzeit für den MTV spielen. Mit Siegen gegen die Ligafavoriten ASC Göttingen und TuS Bramsche haben sich die Wolfenbütteler selber in den Favoritenkreis gespielt.

Da sind die beiden Erfolge des VfL gegen den MTV aus der Vorsaison nur noch eine schöne Erinnerung. Die Realität sieht nach dem heftigen Aderlass im Kader des VfL deutlich schlechter aus. Marcus Lohse und Roman Augsburger (beide Umzug nach Berlin), Sascha Leck (Wechsel nach Neustadt), Markus Lohne (Kreuzband), Moritz Loth (Achillessehne) und Jakob Faas (beruflich verhindert) fehlen aus dem Vorjahreskader. „Die sind nicht zu ersetzen. Wir müssen versuchen, aus der Situation das Beste zu erreichen und die Saison mit Anstand zu Ende zu spielen. Aufgeben werden wir aber auf keinen Fall“, gibt sich Heinrich Lassel kämpferisch.

Überraschende Hilfe gab es beim Trainingsstart am Mittwoch. Auch Timo Thomas, Hamelns Topscorer der vergangenen Jahre und derzeit Spielertrainer bei Oberligist TSV Barsinghausen, tauchte in der Halle auf. „Wenn er Zeit hat, trainiert er bei uns mit. Aber spielen wird er natürlich nicht für uns“, erklärte Lassel. So hatten die Hamelner aber zumindest acht Mann beim Training in der Halle am Einsiedlerbach. Denn auch Coach Nicu Lassel fehlte. Eine schwere Grippe hatte ihn schachmatt gesetzt.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt