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Zweitligist SG Sünteltal empfängt morgen Tabellenführer SG Paderborn im Friederikenstift

Fingerbruch: Top-Spiel ohne Rahmouni-Alami

Rollstuhlbasketball (aro). Das wird ein ganz heißer Tanz! Die SG Sünteltal/Oldenburg, die mit 6:2 Punkten zurzeit Dritter ist, erwartet morgen (16 Uhr) in der Sporthalle des Friederiken-stifts den noch ungeschlagenen Tabellenführer der zweiten Bundesliga. Die Paderborner Ahornpanther, die in den ersten Partien von Sieg zu Sieg eilten, gaben sich als Aufsteiger bisher noch keine Blöße. Dass das Team um Topscorer Brian Roberts (111 Punkte) um den Titel mitspielt, hatte vor Saison fast niemand erwartet. Nur SG-Coach Harald Fürup hatte die Ostwestfalen auf der Rechnung: „Die Panther sind mein Geheimfavorit auf den Titel.“ Von einem möglicherweise vorentscheidenden Duell will Fürup („Wer Erster werden will, muss uns erst einmal schlagen.“) aber nichts wissen. Selbst wenn sein Team das Top-Spiel des fünften Spieltages verlieren sollte, „gibt es keinen Grund, unsere ehrgeizigen Saisonziele zu korrigieren“. Die Meisterschaft wird laut Fürup nicht am Samstag entschieden: „Die Saison ist noch lang. Es kann noch viel passieren.“ Mit der Bilanz kann der Coach nach etwa einem Drittel der Saison zufrieden sein: drei Siege, eine Niederlage. „Wir wollen bis zum Schluss um den Titel mitspielen“, kündigt Fürup an. Dass der nächste Gegner nicht unschlagbar ist, bewiesen Martin Kluck und Co. in der Saisonvorbereitung. Damals konnten die SG-Rollis die Panther noch deutlich besiegen. „Doch ich bin mir sicher, dass am Samstag eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld stehen wird. Nach der Siegesserie schwimmen die Paderborner zurzeit auf einer Euphoriewelle“, sagt Kluck, der mit 86 Punkten momentan der Topscorer seines Teams ist.

veröffentlicht am 25.11.2010 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Da schließt sich der Kreis: Die SG-Rollis schwören sich auf den nächsten Gegner ein.  Foto: haje

Verzichten müssen die Sünteltaler auf Khalid Rahmouni-Alami, der sich zuletzt in Langenhagen den Finger brach. „Ich gehe davon aus, dass er mindestens vier Wochen ausfallen wird“, orakelt Trainer Fürup.

Gegen den Tabellenführer setzt der SG-Coach auf eine aggressive Verteidigung, damit die beiden Paderborner Korbjäger Brian Roberts und Benedikt Bartoldus nicht zur Entfaltung kommen.

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