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Dauerbrenner Jakob Faas über die neue Basketball-Saison und die VfL-Ziele

„Es geht auch ohne Timo weiter“

Hameln. Für die Basketball-Herren des VfL Hameln beginnt Samstag (20.15 Uhr) beim Absteiger in Wolfenbüttel die neue Saison in der 2. Regionalliga. Die Sportredaktion sprach im Vorfeld mit Jakob Faas, dem dienstältesten Spieler im Kader von Coach Nicu Lassel, über Aussichten, Ansichten und Absichten für die neue Spielzeit.

veröffentlicht am 27.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

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Eine VfL-Mannschaft ohne Jakob Faas – daran können sich wohl nur noch die Allerältesten erinnern. Wie lange sind sie eigentlich schon dabei?

Ich bin jetzt 35 Jahre und habe mit fünf in der Micro-Mannschaft begonnen. Damals mit meinem Vater Reinold als Trainer. Er und meine Mutter Rosa haben selber Basketball gespielt und ich habe den Sport wohl in die Wiege gelegt bekommen. Bis auf ein kurzes Intermezzo in Landshut war ich immer beim VfL, also fast 29 Jahre.

Dann müssen doch diese Mannschaft und dieser Verein etwas ganz besonders an sich haben?

Das stimmt. Wir sind nicht nur eine Mannschaft, sondern auch Freunde. Wir gehen zusammen weg, gehen Essen, schauen Fußball oder sind oft zum Grillen bei unserem Manager Heinrich Lassel. Das ist schon einmalig.

Das hört sich nicht nach drei, sondern 14 Musketieren an. Einer für alle, alle für einen. Stimmt das?

Das kann man so sagen. Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Aber auch die Fans gehören dazu. Unsere Halle und die lautstarke Atmosphäre, für die unsere treuen Fans sorgen, sind schon einmalig in der Liga. Auch außerhalb der Halle kennt man sich mittlerweile. Wir sind eben alle Hamelner.

Aber einer fehlt. Wie geht es nach dem Weggang von Topscorer Timo Thomas weiter?

Timo hat es sich nicht einfach gemacht, eine Liga höher zu den Hannover Korbjägern zu wechseln. Aber es geht weiter. Nun müssen und werden andere in die Bresche springen. Zudem haben wir in diesem Jahr endlich mal wieder eine optimale Vorbereitung hinbekommen. Anders als vor einem Jahr, als zum Start nur vier Herren-Spieler fit waren, haben wir jetzt einen Kader von 14 Mann. Und wir haben alle zusammen beredet, dass wir auch ohne Timo angreifen wollen.

Doch wird das Bestehen in der 2. Regionalliga nicht wieder sehr schwer?

Natürlich. Die Liga wird jedes Jahr stärker. Mit den beiden Oldenburger Teams OTB und Bürgerfelde, dem extrem verstärkten Aufsteiger BTS Neustadt und unserem Auftaktgegner Wolfenbüttel gibt es reichlich Favoriten. Danach wissen wir gleich , wo wir stehen. Aber egal wie es ausgeht: Wir wollen spielen, wir wollen was dafür tun und wir wollen zusammen so weit wie es geht nach oben kommen.

Interview: Matthias Henning



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