weather-image
15°
×

VfL müht sich zum 84:82 gegen Lesum

Erst Panik – dann Punkte und Party

Basketball (mha). Erst Panik, dann Punkte. Und zum Saisonabschluss gab es dann auch noch für die treuen Fans der Regionalliga-Basketballer eine fette Party, die bis tief in die Nacht dauerte. Die Stimmung war nach dem glücklichen 84:82-Heimsieg gegen den TSV Lesum jedenfalls gut.

veröffentlicht am 10.04.2011 um 13:34 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Dass den Männern vom VfL Hameln ein Kampfspiel bevorstand, wussten sie. Denn Gegner TSV Lesum musste gewinnen, um im Abstiegskampf noch eine Chance zu haben. So gab es reichlich Gegenwehr. Das mussten die Männer von Coach Nicu Lassel nach dem 7:0-Start zum ersten Mal erkennen, als der TSV schnell wieder beim 10:11 bis auf einen Punkt herankam. Auch Timo Thomas‘ Solo-Show zum 21:10 brachte keine klaren Verhältnisse. Im Gegenteil: Zur Halbzeit hatte Lesum mit 47:46 erstmals die Führung übernommen.

„In der Pause kam die Nachricht, dass Abstiegsrivale TK Hannover seine Partie verloren hat und somit Lesum bei einem Sieg gerettet wäre. Das hat man den Lesumern beim Wiederbeginn angemerkt“, sagte Manager Heinrich Lassel. Nun drehten die Gäste auf und wollten die Rettung. Aber die Hamelner kämpften - auch für ihren langjährigen Weggenossen aus Hannover. „Wir hätten doch dem TKH nicht mehr unter die Augen treten können, wenn wir nicht auch gekämpft hätten“, meinte Lassel senior. So entwickelte sich eine dramatische Partie. 66:64 nach 29 Minuten, ein Zwischenspurt zum 74:66 eine Minute später und ein Schwächephase bis zum 78:81 stürzte die Hamelner von einer Gemütslage in die entgegengesetzte. „Doch wir wollten den Sieg“, meinte der Manager. Seine Mannen behielten in der Schlussphase die Nerven und verwandelten die letzten Freiwürfe bis zum 84:81. Lesum dagegen zeigte Nerven und schaffte nur noch einen Punkt. Damit konnte die Party nach der Partie beginnen. Eine Präsentation über alle Spieler und die bisher erfolgreichste Saison von Coach Nicu Lassel, ein Buffet von den Spielerfrauen und mächtig gute Laune nach dem Sieg waren die Zutaten für eine lange Freudenfeier.

VfL Hameln: Timo Thomas (21/4 Dreier), Wilko Reinholz (18), Michael Albers (11/1), Boris Bonhagen (10), Jakob Faas (8), Markus Lohne (7/1), Benno Wunderlich (6), Moritz Loth (3/1), Lars Feuersenger, Felix Haeckel, Domenique Rudge



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige