weather-image
Basketball: VfL Hameln nach 73:81 gegen Stöckheim vor dem Abstieg

Ende der Hoffnung

HAMELN. Die letzte Chance ist vertan, der letzte Strohhalm umgeknickt. Auch gegen den einzigen verbliebenen Abstiegsrivalen, den SV Stöckheim, haben die Oberliga-Männer des VfL Hameln den Kürzeren gezogen.

veröffentlicht am 21.01.2018 um 11:49 Uhr

Schafft 18 Punkte: Der Hamelner Stefan Krause (re.) im Duell mit Jan Angerstein (Stöckheim). nls

Autor:

Matthias Abromeit
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zwar war es knapp, doch mit 73:81 ging das Schicksalspiel dennoch verloren. Bei noch fünf ausstehenden Begegnungen könnten Hamelns Korbjäger zwar theoretisch noch drei Siege auf den SV Stöckheim aufholen, doch „da glaubt wirklich kein Mensch mehr dran. Denn wir müssen auch noch gegen alle drei Ersten der Liga antreten“, hat Abteilungsleiter Heinrich Lassel keine Hoffnung mehr. Auch wenn den Hamelnern Stanislaus Ruppel (Grippe) und Nick Handschuhmacher (Klassenfahrt) fehlten, legten die verbliebenen Neun gut los. Nach sieben Minuten gab es sogar ein lange nicht mehr gekanntes Erfolgserlebnis. Nach zwei Körben durch Stefan Krause und Sadrick Gomez Stevens lagen die Hamelner sogar mit 12:11 in Führung. Die war zwar gleich wieder futsch, doch bis zum 17:20 wieder durch Krause blieb der VfL dran. Sechs Gegenpunkte in Folge ließen den Rückstand allerdings wieder wachsen. Kurz vor der Pause waren es beim 33:49 sogar 16 Punkte – fast Normalität im Hamelner Lager.

Doch die Gastgeber zeigten nach dem 38:49-Pausenstand Moral und konnten das dritte Viertel sogar gewinnen. Das lange nicht mehr gekannte Gefühl, mehr Punkte als der Gegner zu erzielen, wurde im Schlussviertel noch größer. Nach fünf Punkten durch an diesem Tag überragenden Thomas Behn und Stefan Krause zum 67:71 kam fünf Minuten vor dem Ende sogar etwas Hoffnung nicht nur auf ein gewonnenes Viertel, sondern auf ein gewonnenes Spiel auf. Lars Feuersenger und Krause sorgten mit ihren zwei Körben dafür. In der vorletzten Minute schafften sie den Anschluss zum 71:73. Die 100 verbliebenen Fans in der Halle waren wieder nicht zu überhören und witterten die Überraschung. Aber nach drei Treffern der Gäste in Folge war klar, dass jene ausbleiben würde. Wenige Sekunden vor dem Ende war beim 71:79 der Traum vom zweiten Saisonsieg geplatzt. „Zwei ärgerliche Ballverluste waren ein Grund. Alle waren schon kaputt. Uns hat noch ein Mann mehr gefehlt“, klagte Lassel. Das Schicksal war besiegelt. Die geknickten Hamelner schlichen in ihre Kabine.

Information

VfL Hameln: Thomas Behn (23), Stefan Krause (18), Lars Feuersenger (13/1 Dreier), Jan Feuersenger (8/2), Sadrick Gomez Stevens (6/1), Jonas Wagner (3/1), Nils Kollmeyer (2), Kristopher Sochor, Nils Schneider



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt