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Hamelns Basketballer rechnen sich in Quakenbrück einiges aus / Fass: „Können auch Ausfälle kompensieren“

Ein Traumspiel in der Bundesliga-Arena

Hameln. Ein Erlebnis ist es allemal, fast schon ein Traum. Dort, wo sonst der frühere deutsche Pokalsieger und Vizemeister Artland Dragons vor 3000 Fans seine Bundesliga-Heimspiele austrägt, dürfen auch die Basketballer des VfL Hameln auflaufen. Heute um 16 Uhr beginnt in der Artland-Arena das Duell der 2. Regionalliga gegen den TSV Quakenbrück, das Nachwuchsteam der Dragons. Danach ist die Hinrunde beendet.

veröffentlicht am 13.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

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„In so einer Halle zu spielen, ist schon etwas Besonderes“, sagt VfL-Mann Markus Lohne. Und auch gegen den TSV zu spielen, ist für die Hamelner bisher immer besonders erfolgreich gewesen. Dreimal mussten sie in den vergangenen sieben Jahren es auch mit den Quakenbrückern aufnehmen und in allen drei Jahren stiegen am Ende diese ab, während der VfL sich immer retten konnte.

In dieser Saison ist der Unterschied aber noch krasser. Aufsteiger TSV kämpft aktuell wieder gegen den Abstieg und liegt derzeit nur zwei Punkte vor dem vorletzten Platz, der den Gang in die Oberliga bedeuten würde. Ganz anders die Hamelner. Nach sechs Siegen aus neun Spielen liegen sie auf Rang drei. Mit einem weiteren Erfolg wäre Rang drei auch zur Halbzeit sicher. So hoch standen die Weserstädter noch nie. Bisher war Platz vier zum Ende einer Spielzeit stets das höchste der Gefühle gewesen.

„Wir hatten noch nie so einen großen Kader, dass der Trainer vor den Spielen überlegen muss, welche zwölf Spieler er mitnehmen kann. Da können wir auch Ausfälle kompensieren“, sagt Jakob Faas, der vergangene Woche zur Höchstform auflief, als der VfL Hameln auch ohne seine sonstigen Topleute Markus Lohne und Marcus Lohse gegen den TK Hannover gewann.

Auch jetzt ist der VfL, diesmal nur ohne Lohse, keinesfalls chancenlos. „Aber aufpassen müssen wir auf Vater Florian und Sohn Isaiah Hartenstein“, weiß Faas. Der 16-jährige gilt als eines der größten Basketball-Talente Deutschlands und hofft derzeit auf ein Stipendium an einem US-College. Zum Leidwesen der Hamelner wird das aber sicher nicht vor dem heutigen Spiel klappen. Das steht fest. mha



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