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Hamelns Basketballer besiegen Wolfenbüttel 84:66

Ein hartes Stück Arbeit

Hameln. In der 2. Regionalliga feierten Hamelns Basketballer einen mühsamen 84:66-Erfolg gegen Aufsteiger MTV Wolfenbüttel und kletterten auf Platz drei.

veröffentlicht am 29.11.2015 um 11:40 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

Harte Arbeit, langer Kampf – aber Saisonsieg Nummer fünf ist eingefahren. Die Basketball-Männer des VfL Hameln bezwangen auch Aufsteiger MTV/BG Wolfenbüttel und kletterten durch ihren 84:66-Erfolg in der Halle am Einsiedlerbach bereits auf Rang drei der 2. Regionalliga.

„Ich hatte mir drei Siege zum 20. Geburtstag unseres Förderkreises gewünscht“, sagte Manager Heinrich Lassel. Weil zuvor auch die U18 und die zweite Herren gewannen, konnte auch Hamelns „Mister Basketball“ so richtig jubeln. So eindeutig, wie es das Endergebnis vermuten lässt, war die Partie gegen Wolfenbüttel allerdings nicht. Im Gegenteil: Ohne die verletzten Marcus Lohse, Roman Augsburger und Nils Kollmeyer lief lange Zeit nicht viel beim VfL. Ein Korb von Markus Lohne Korb zum 16:14 brachte die vorerst letzte Führung für Hameln. Aus einem 17:23-Rückstand nach dem ersten Viertel wurde sogar noch mehr. Die Hamelner mühten sich zwar, kamen auch zweimal bis auf fünf Punkte heran, doch drei Minuten vor der Pause stand es 25:38. Dass der Rückstand nicht dauerhaft über der psychologisch wichtigen Zehn-Punkte-Marke blieb, war den Gästen zu verdanken. Denn in einer Auszeit stoppten sie selber ihren Lauf. Mit dem letzten Korb vor der Halbzeit brachte Dominic Rudge sein Team wieder auf 34:40 heran.

Die anschließende Kabinenpredigt von Trainer Nicu Lassel zeigte dann allerdings schnell Wirkung. Plötzlich stand eine völlig andere Hamelner Mannschaft auf dem Feld, die um jeden Ball kämpfte und auch nicht mehr lange fackelte. Schon nach wenigen Minuten drehte Lars Feuersenger mit seinem Dreier zum 47:44 die Partie wieder. Die Gäste wehrten sich zwar noch, doch mit sieben Punkten in Serie, vier durch den an diesem Tag bestens aufgelegten Rudge, zum 58:50 zeigten die Hamelner, was sie wirklich können. Bis zur letzten Viertelpause bauten sie den Vorsprung auf 63:52 aus.

Ball-Besitz ist alles: Der Hamelner Zans Grobinsch (links) behauptet sich im Bodenkampf gegen Oliver Hahn (Wolfenbüttel). nls

Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen, nicht aber der Kampfeswille der Gastgeber. Während der MTV kaum noch traf, leitete erneut Rudge die nächste Serie bis zum 75:56 fünf Minuten vor dem Ende ein. Bereits da konnten die 350 Fans die Jubelgesänge anstimmen und die Mannschaft den klaren Sieg nach Hause spielen.

VfL Hameln: Timo Thomas (23/2 Dreier), Markus Lohne (21/2), Dominic Rudge (18/2), Lars Feuersenger (11/1), Zans Grobinsch (6), Thomas Behn (4), Benno Wunderlich (1), Moritz Loth, Timo Ander, Jan Feuersenger. mha



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