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Basketball: 55:87-Pleite gegen Schlusslicht Stöckheim – VfL Hameln in der Krise

„Ein Desaster“

STÖCKHEIM. Die Talfahrt geht ungebremst weiter: Die Oberliga-Basketballer des VfL Hameln kassieren eine 55:87-Pleite gegen das bis dato sieglose Schlusslicht SV Stöckheim.

veröffentlicht am 19.11.2017 um 14:48 Uhr
aktualisiert am 19.11.2017 um 15:20 Uhr

Vier Niederlagen in fünf Spielen: Hamelns neuer Trainer Dzenan Softic steckt mit den VfL-Basketballern im Abstiegskampf. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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„Das war ein Desaster, ein total trauriger Abend. Es tut einfach nur weh.“ Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel war nach der vierten VfL-Pleite im fünften Oberligaspiel die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. In den Reihen der Hamelner hatte niemand damit gerechnet, dass der VfL auch das Kellerduell beim zuvor sieglosen SV Stöckheim mit 55:87 verliert. Nur weil die Stöckheimer schon eine Partie mehr absolviert haben, blieb der Fall der Hamelner auf den letzten Tabellenplatz noch aus. Lassel hatte schon vor der Partie zumindest eine böse Vorahnung. Lars Feuersenger krank, Thomas Behn privat verhindert, Zans Grobinsch körperlich angeschlagen und Kristopher Sochor gesperrt – die Liste der Ausfälle war lang. Da standen neben den Routiniers Boris Bonhagen und Dominic Rudge fast nur Jugendliche auf dem Feld.

Das war ein Desaster, ein total trauriger Abend. Es tut einfach nur weh.

Hamelns Basketball-Chef Heinrich Lassel nach der 55:87-Pleite des VfL gegen Schlusslicht Stöckheim

Das ging nur ein Viertel lang gut. Nach zwei Minuten ohne Treffer lag der VfL zwar mit 4:9 zurück, doch Bonhagen brachte mit dem ersten seiner insgesamt sieben Dreier sein Team wieder auf 7:9 heran. Auch am Ende des ersten Abschnitts war es Bonhagen, der die Hamelner mit dem nächsten Dreier beim 13:18 wieder in Reichweite brachte. Doch der Dreier von Jonas Wagner zum 16:20 war der vorerst letzte Treffer. Als der VfL vier Minuten später mit 16:32 zurücklag, war die Partie schon gelaufen. Auch nach dem 24:40-Pausenstand gaben die Hamelner nicht auf und kämpften tapfer. Genützt hat es nichts. Vor dem Schlussviertel schickten die Schiedsrichter auch noch Rudge nach einem technischen und einem absichtlichen Foul auf die Bank. „Dabei war Dominic es, der eine Faust ins Gesicht bekommen und sich darüber nur geärgert hatte“, sagte Dzenan Softic, der seine Mannschaft in Schutz nahm: „Ich kann den jungen Spielern in meinem Team absolut keinen Vorwurf machen. Wenn drei Spieler aus der ersten Fünf ausfallen, ist einfach nicht mehr drin. Ich bin mir sicher: Mit voller Mannschaft hätten wir hier nicht verloren.“ mha

Information

VfL Hameln

Boris Bonnhagen (25/7 Dreier), Dominic Rudge (13/2), Jan Feuersenger (7/1), Jonas Wagner (5/1), Nick Handschuhmacher (4), Stanislaus Ruppel (1)

Mein Standpunkt
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Von Andreas Rosslan

Für Hamelns Oberliga-Basketballer geht es in dieser Saison nur noch um Schadensbegrenzung. Trainer Dzenan Softic muss retten, was zu retten ist. Der zweite Abstieg in Folge wäre der Super-GAU. Das ehrgeizige Ziel, der direkte Wiederaufstieg, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Der Kader muss erst einmal seine Oberligatauglichkeit unter Beweis stellen.



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