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Schweres Auswärtsspiel für VfL-Basketballer in Oldenburg / Manager Heinrich Lassel hat Respekt vorm Gegner

„Die sind extrem abgezockt“

Hameln. Von seinem nächsten Gegner hat Manager Heinrich Lassel eine hohe Meinung. Samstag muss sein VfL Hameln in der 2. Basketball-Regionalliga ab 17.45 Uhr in der traditionsreichen Halle am Haarenufer bei der BasketsAkademie Oldenburg II antreten. „Das sind alles sehr gut ausgebildete Spieler. Der Oldenburger Basketball zeichnet sich durch Tempo, Teamplay und hohe Einsatzbereitschaft aus“, lobt Hamelns Teammanager.

veröffentlicht am 16.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:10 Uhr

Da ändert auch die Tatsache nichts, dass die Oldenburger mit einem Altersschnitt von 16,9 Jahren das jüngste Team der Liga stellen. „Die sind alle für ihr Alter extrem abgezockt“, meint Lassel. „Wir werden mit unserer Erfahrung und mannschaftlichen Geschlossenheit dagegenhalten müssen, wenn wir nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollen.“

Eine andere Tugend der Oldenburger könnte den Hamelnern auch in die Hände spielen. „In Oldenburg steht eine sinnvolle spielerorientierte Ausbildung im Vordergrund, bei der Überlastungen vermieden werden sollen.“ Wenn Akteure an die Zweitliga- oder Jugend-Bundesliga-Mannschaft abgegeben werden, treten sie nicht auch noch im Regionalliga-Team an. Das hat sehr wechselhafte und nicht immer die bestmöglichen Kader zur Folge. „Jacob Hollatz ist bei denen der einzige, der bisher alle zehn Partien absolviert hat. Insgesamt sind es 18 verschiedene Spieler schon gewesen“, hat Lassel senior recherchiert.

Sohn und Trainer Nicu Lassel hat auch seine Erfahrungen gemacht. „Im Hinspiel haben die jungen Wilden sofort Vollgas gegeben und sind mit 10:4 in Führung gegangen. Besonders in fremder Halle kostet das Zurückkämpfen aber immer sehr viel Kraft. Darum müssen wir von Anfang an hochkonzentriert sein“, gibt der Coach seine Devise aus. mha



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