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Die Königlichen sind zu stark

Basketball (mha). Die Audienz bei den Königlichen ist ganz nach Protokoll verlaufen. Die Herren des VfL Hameln kamen, spielten und lieferten artig als Gastgeschenk die zwei Punkte ab. Mit 75:94 verloren sie bei den Bürgerfelder TB Royals. Der Traum des viertplatzierten VfL, den sechsten Sieg in Folge beim Spitzenreiter zu holen, war geplatzt.

veröffentlicht am 20.03.2011 um 11:34 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Basketball (mha). Die Audienz bei den Königlichen ist ganz nach Protokoll verlaufen. Die Herren des VfL Hameln kamen, spielten und lieferten artig als Gastgeschenk die zwei Punkte ab. Mit 75:94 verloren sie bei den Bürgerfelder TB Royals. Der Traum des viertplatzierten VfL, den sechsten Sieg in Folge beim Spitzenreiter zu holen, war geplatzt.
Den ersten Dämpfer gab es nach dem 9:9-Zwischenstand. Eine bittere 2:15-Punkte-Serie brachte den VfL arg in Rückstand und Trainer Nicu Lassel auf 180. „Mit zwei Treffern aus 15 Versuchen war der Angriff schon schwach. Doch unsere Abwehr war noch schwächer", schimpfte Lassel. Das zweite Viertel bis zum 35:58-Halbzeitstand besserte seine Laune überhaupt nicht.
In der Kabine ließ er seine Jungs zunächst allein schmoren und tüftelte an einer neuen Taktik. Und die hatte Erfolg. Dass die Bürgerfelder schon oft im dritten Viertel geschwächelt hatten, war den Hamelnern bekannt. So erhöhten sie den Druck, verteidigten nun stark und verkürzten den Rückstand auf 61:73.
Doch das reichte nicht. Bis vier Minuten vor dem Ende blieb der VfL beim 69:79 in Reichweite um danach wieder in alte Fehler zu verfallen. Das Team brach erneut ein und kassierte erst unnötige Gegentreffer und am Ende eine klare Niederlage.
„Wir hatten heute zu viele Baustellen in der Offensive und Defensive. Damit kann man beim Spitzenreiter kein Spiel gewinnen", sagte der Coach. „Eine deutliche Sprache haben auch die Trefferquoten gesprochen. Nur 35 Prozent der Nachdistanz-Würfe und nur 23 Prozent der Dreier-Versuche ging auch in den Korb. Das ist zu wenig", rechnete auch Manager Heinrich Lassel vor.
VfL Hameln: Timo Thomas 22, Jakob Faas (17/5 Dreier), Michael Albers (11/1), Boris Bonhagen (9), Markus Lohne (6), Benno Wunderlich (2), Wilko Reinholz (2) Dominic Rudge, Felix Haeckel, Lars Feuersenger



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