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Endspiel um den Bundesliga-Klassenerhalt für Martin Kluck & Co.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Rollstuhl-Basketball (aro). Verlieren verboten! Das Einzige, was für Bundesliga-Aufsteiger Hannover United (früher SG Sünteltal) am Samstag zählt, ist ein Sieg gegen die Jena Caputs. Denn sollte das Bundesliga-Schlusslicht am vorletzten Spieltag der Saison erneut leer ausgehen, ist der direkte Wiederabstieg besiegelt. Und den wollen Martin Kluck & Co. unbedingt noch verhindern – auch wenn es nahezu unmöglich ist. Ein Sieg alleine reicht nicht, das weiß auch Kluck: Seit der „unnötigen Niederlage“ im Rückspiel gegen Salzburg ist das Saisonziel Klassenerhalt „für uns in weite Ferne gerückt“.

veröffentlicht am 23.02.2012 um 14:23 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

Denn aus eigener Kraft kann es United nicht mehr schaffen. Trotzdem geben die von Harald Fürup gecoachten „Füchse“ die Hoffnung noch nicht auf. Das Motto für Kluck & Co.: „Nichts ist unmöglich!“ Denn theoretisch könnte es für die Hannoveraner noch reichen, wenn sie die letzten beiden Saisonspiele gegen Jena (mit mehr als acht Punkten Unterschied) und Franfurt gewinnen – und sowohl Jena und Salzburg alles verlieren. „Nüchtern analysiert“, so Kluck, „haben wir keine Chance, doch die wollen wir nutzen.“ Die gute Nachricht: United-Kapitän Michael Möllenbeck, der zuletzt aufgrund einer Verletzung fehlte, ist wieder fit. „Wir können eigentlich nur gewinnen“, so Kluck. Die Caputs seien nach dem Hinspielsieg gegen United auch im Rückspiel in Jena klarer Favorit. Anwurf ist um 19 Uhr in der Werner-Seelenbinder-Halle.

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