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Basketball: 63:111-Pleite gegen Göttingen

Der Tiefpunkt im VfL-Drama

HAMELN. Bitter, bitter – ganz bitter. In der 2. Regionalliga bekommen die Basketballer des VfL Hameln einfach kein Bein auf die Erde und kassierten nun beim 63:111-Debakel gegen den ASC Göttingen auch noch eine historische Heimniederlage.

veröffentlicht am 15.01.2017 um 12:00 Uhr

Untergebuttert: Lars Feuersenger wird vom Göttinger Marco Grimaldi bedrängt. Foto: nls
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Der absolute Tiefpunkt einer bislang total verkorksten Saison. Zwar kam die Niederlage nicht ganz unerwartet, denn die Gäste spielten im Vorjahr noch eine Liga höher, aber die Deutlichkeit gibt doch zu denken. Vor rund 100 Zuschauern konnte der VfL Hameln nur im ersten Viertel kurzfristig auf ein mögliches besseres Ende hoffen.

Doch der 17:10-Start der Lassel-Truppe wurde nicht belohnt. Das Unheil nahm so langsam seinen Lauf und nach den ersten zehn Minuten lagen die Gastgeber mit 20:22 zurück. Fortan an wurde es noch schlimmer. Denn immer wieder gab es Phasen, in denen so gut wie kein Hamelner Korb fiel. Nur noch ein Dutzend Punkte gab es im zweiten Viertel. Der ASC Göttingen hatte sich ohnehin schon auf 14 Punkte abgesetzt und zog dann mit sieben Zählern in Folge kurz vor der Pause noch auf 53:32 davon.

Auch die guten Vorsätze, die Hamelns Männer in der Kabine gefasst hatten, waren nach Wiederanpfiff schnell wieder verpufft. Nach dem 36:55 genügten den Gästen ganze 76 Sekunden, um zwölf Punkte in Folge zu erzielen. Und diese Phasen wiederholten sich immer wieder. So auch als die Pleite schon fünf Minuten vor dem Ende dreistellig wurde. Da waren es zehn Gegenpunkte am Stück, zum 54:106. „Wir haben aber mit Anstand verloren und bis zum Ende gekämpft. Aber auch der ASC hat bis zum Ende sehr aggressiv verteidigt und trotz der hohen Führung nie einen Gang zurückgeschaltet“, stellte Abteilungsleiter Heinrich Lassel fest.

VfL Hameln: Zans Grobinsch (14), Thomas Behn (14), Lars Feuersenger (10), Dominic Rudge (6), Michael Albers (6/2), Nils Kollmeyer (4), Jan Feuersenger (3/1), Leo Geese (3/1), Nils Schneider (3/1) mha



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