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Basketball: 64:73 gegen Wolfenbüttel – Hamelner zu Hause weiter sieglos

Der nächste Nackenschlag

HAMELN. Es hat wieder nicht geklappt. Im dritten Heimspiel kassierten die Basketballer des VfL Hameln die dritte Niederlage. Durch die 64:73-Heimpleite gegen Aufsteiger MTV/BG Wolfenbüttel II fiel der VfL auf den drittletzten Platz der Oberliga zurück.

veröffentlicht am 12.11.2017 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 12.11.2017 um 13:40 Uhr

Auch Kristopher Sochor (VfL Hameln) hatte mit der robusten Spielweise der Gäste Probleme. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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Gleich zwei schmerzliche Ausfälle hatte Coach Dzenan Softic zu beklagen. Zans Grobinsch saß zwar auf der Bank, konnte wegen körperlicher Probleme nicht eingreifen. Center Thomas Behn hatte aus beruflichen Gründen absagen müssen. Den Hamelnern half es auch nicht, dass ihr Ex-Center Marcus Lohse, der jetzt bei Empor Berlin spielt, extra in die Einsiedlerbach-Halle kam, um seine alte Mannschaft zu unterstützen: „Ich habe mitgefiebert“, so Lohse. So einen wie ihn oder auch Behn hätten die Hamelner dabei dringend unter den Körben gebraucht. Die Gäste spielten von Beginn an einen aggressiven Stil, die Schiedsrichter ließen vieles durchgehen. Damit mussten sich die Hamelner erst zurechtfinden. So dauerte es bis zur sechsten Minute, bevor Boris Bonhagen mit seinem ersten Dreier den VfL mit 10:8 erstmals in Führung brachte. Zweimal gaben die Hamelner ihre Führung wieder ab. Doch als Jonas Wagner nach 14 Minuten ebenfalls per Dreier sein Team mit 30:22 in Front brachte, wähnten sich die Hamelner auf der Erfolgsspur. Doch zehn Wolfenbütteler Punkte in Folge drehten die Partie wieder. Dennoch hatten die Hamelner in der ersten Hälfte noch das bessere Ende und gingen mit einem 40:36-Vorsprung in die Kabine. Auch einen neuerlichen Wolfenbütteler Vorstoß konterten die VfLer und drehten ihren 44:50-Rückstand bis zur letzten Viertelpause wieder zu einer 52:50-Führung. Doch nur wenig später fiel die Vorentscheidung. Sechs Minuten lang trafen die Hamelner im Schlussviertel nicht mehr. Aus dem 55:52 wurde eine 55:67. Dabei ließen die Hamelner den Drang zum Korb, die Treffsicherheit und auch das Selbstvertrauen vermissen. Die Schlüsselszene war, als die beiden Schiedsrichter minutenlang diskutierten, was sie entscheiden wollten. Es wurden zwei Freiwürfe für Wolfenbüttel, die zum 62:55 führten. Noch entscheidungsunwilliger waren die Unparteiischen, als sich Lars Feuersenger und Kapitän Dominic Rudge als Folge des aggressiven Spielstils der Gegner blaue Augen holten. Softic: „Die Gegner waren sehr aggressiv. Aber verloren haben wir, weil wir zu viele Ballverluste hatten – und aus mentalen Gründen. Wir haben uns zu sehr provozieren lassen.“

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