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Basketball: Auch Behn meldet sich beim VfL ab / Neustadt II wartet

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HAMELN. Für den VfL Hameln wäre es ein Traum, wenn in der Neustädter Michael-Ende-Schule die unendliche Geschichte der Niederlagen-Serie ihr Ende finden würde. Sonntag um 14 Uhr müssen die Männer von Coach Dzenan Softic beim Oberliga-Rivalen TSV Neustadt II antreten.

veröffentlicht am 08.12.2017 um 14:57 Uhr

In Neustadt nicht mehr dabei: VfL-Center Thomas Behn. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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Doch dieses letzte Spiel der Hinserie wird für das Oberliga-Schlusslicht überaus schwer. Als aktueller Dritter träumt auch der Gegner – allerdings vom Aufstieg. Die Zielrichtungen sind höchst unterschiedlich. Die Reserve der Gastgeber kommt aus der Bezirksoberliga, die Hamelner dagegen aus der 2. Regionalliga. Doch dieser Klassenunterschied von zwei Ligen hat sich mittlerweile ins Gegenteil verkehrt. In Neustadt treffen die Hamelner auf viele alte Bekannte. Denn nicht wenige, die noch in der vergangenen Saison in der 2. Regionalliga mit der ersten Mannschaft des TSV gegen Hameln gespielt haben, sind nun in der Reserve am Ball. Dazu kommen beim TSV viele talentierte Jugendliche, die in der Oberliga Erfahrung im Männer-Bereich sammeln sollen.

Einer, der auch im Neustädter Kader steht, ist ein besonderer Bekannter: Sascha Leck. Er verließ vor einem Jahr den VfL, um sich den Neustädtern anzuschließen. „Damit hat er eigentlich den Abwärtstrend beim VfL eingeleitet“, meint Abteilungsleiter Heinrich Lassel. Die Geschichte ist bekannt. Neustadt stieg auf, Hameln ab. Doch Leck ging nicht eine Liga höher mit und zog sich in die Ü35-Mannschaft zurück. „In der TSV-Reserve hilft er manchmal aus“, hat Lassel recherchiert. Im Lager des VfL wird die Lage dagegen immer dramatischer. Nach dem Heimspiel gegen Barsinghausen hat sich Center Thomas Behn abgemeldet. „Wahrscheinlich für den Rest der Saison. Er legt jetzt die Priorität auf das Bauen seines Hauses“, klagt Lassel, der nur mit neun Mann nach Neustadt reisen kann.



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