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Basketball: VfL Hameln verabschiedet sich aus der 2. Regionalliga

Der letzte Gang

HAMELN. Der Abschied ist am Samstag beim VfL Hameln angesagt. Nach zehn Jahren in der 2. Basketball-Regionalliga bestreitet das Team ab 19 Uhr sein letztes Spiel in dieser Spielklasse. Der Abstieg steht schon seit Wochen fest. Als Trauergäste kommen die drittplatzierten Männer des MTV/BG Wolfenbüttel.

veröffentlicht am 07.04.2017 um 15:15 Uhr

Zehn Jahre 2. Basketball-Regionalliga sind Geschichte: Die Fieberkurve des VfL Hameln. Fotomontage: mha/wal

Autor:

Matthias Henning
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Die haben realistisch nur noch Chancen auf die Vizemeisterschaft – außer wenn Spitzenreiter TSV Neustadt in eigener Halle gegen den anderen feststehenden Absteiger SC Weende verlieren sollte. Abteilungsleiter Heinrich Lassel ist froh, dass diese Spielzeit vorbei ist. „Wir wollten die Saison sportlich fair beenden und zu allen Partien auch antreten. Bei einigen Spielen musste ich selbst am Spieltag noch ganz schön schwitzen, um fünf Spieler aufbieten zu können“, meint Lassel.

Dieses Problem hat er am Samstag nicht. Die Bank des VfL wird so voll wie nie in dieser Saison sein. Zum Abschied kommen fast alle, selbst die Verletzten Nils Kollmeyer (Sehnenriss im Finger) und Markus Lohnde (Kreuzbandriss) sind beim Showdown dabei. Ein Dutzend Hamelner – eine Seltenheit. „Ich würde mich freuen, wenn alle Spieler auf der Bank sitzen, die in dieser Saison die Knochen für das Team hingehalten haben. Wer dann das Trikot auch überstreift, wird man sehen“, sagt Lassel.

Auch Timo Thomas, Topscorer der Vorsaison und jetzt als Spielertrainer des TSV Barsinghausen in die 2. Regionalliga aufgestiegen, kommt aus alter Verbundenheit zum Team und zu Lassel in die Halle. Volle Ränge erhofft sich Lassel ebenso – trotz der am Vortag beginnenden Osterferien. Das ist die vorerst letzte Chance, Regionalliga-Basketball in Hameln zu sehen.

Trainer Nicu Lassel und Manager Heinrich Lassel. Foto: nls
  • Trainer Nicu Lassel und Manager Heinrich Lassel. Foto: nls

„Wir werden mit den Fans und danach im Spielerkreis wie an jedem Saisonende feiern“, sagt Lassel. Er sorgt stets für das Buffet in den Katakomben der Halle. Die Spieler ziehen danach noch durch Hameln und Sonntag ab 14 Uhr ist wie immer Treffen beim Abteilungsleiter.

„Wir können sehr stolz auf diese zehn Jahre in der 2. Regionalliga sein. Nach unserem dritten Aufstieg in diese Spielklasse in der Saison 2006/2007 waren wir ununterbrochen dabei. Und das als kleiner Verein und ohne Zukäufe“, bilanziert Lassel nicht ohne Stolz.

Erst nach dem Spiel sollen sich die Spieler outen, wer auch weitermacht. Aber Lassel zweifelt nicht daran, dass es irgendwie beim VfL weitergeht. „Wohl in der Oberliga – aber das besprechen wir bei unserem Treffen bei mir.“

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