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Nach seinem Auslandssemester feiert Felix Haeckel heute im Derby gegen TKH sein Comeback

Der „Haecksler“ ist aus Istanbul zurück

Basketball (mha). Die Sport-Gala der Dewezet und der Sparkasse Weserbergland wirft ihre Schatten voraus. „Wir haben extra unser Heimspiel vorverlegt, damit wir alle dabei sein können“, sagt Manager Heinrich Lassel. Seine Herren vom VfL drücken ihrem Boris Bonhagen die Daumen für die Gala, die gute Laune dafür wollen sie sich zuvor gemeinsam im Punktspiel der 2. Regionalliga holen. Schon um 15 Uhr statt wie gewöhnlich um 19 Uhr beginnt in der Halle am Einsiedlerbach das ewig junge Duell gegen den TK Hannover. Seit mehr als 30 Jahren pflegen der TKH und der VfL ihre sportliche Rivalität. Und oft ging es hoch her. Nicu Lassel, jetzt Trainer der Hamelner Herren, trat schon in der Jugend gegen David Arigbabu an, der nach seinem Rückzug als Spieler bei Zweitligist UBC Hannover sporadisch bei seinem Heimatverein TKH aushilft.

veröffentlicht am 04.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

Für die Hannoveraner ist derzeit jedes Spiel ein Endspiel. Denn bei zwei Niederlagen mehr als Spitzenreiter Hannover Korbjäger dürfen sich die TKH-Männer im Aufstiegskampf keine weitere Niederlage mehr erlauben – schon gar nicht beim VfL, der gerade erst den Abstiegsplätzen entkommen ist. „Doch wenn sich diese beiden Teams messen, sind die Gesetze über Favorit und Außenseiter immer außer Kraft gesetzt“, sagt Lassel und erinnert sich an viele enge und spannende Partien. „Auch das Hinspiel haben wir in Hannover erst in den letzten Minuten verloren.“ Doch in der Heimhalle soll es diesmal anders werden. Vor ihren alten Fans und nach dem gelungenen Auftritt beim Super-Cup in der Rattenfänger-Halle vielleicht auch vor neuen Fans wird der VfL kämpfen bis zum Umfallen. „Dass wir uns steigern müssen, wissen alle. Aber wir werden gewinnen, weil wir den stärkeren Willen haben“, sagt Kapitän Timo Thomas. Zudem ist Felix Haeckel wieder im Boot. Nach seinem Auslandssemester in Istanbul und zwei Wochen Job in Katar weilt er seit dieser Woche wieder in Hameln. „Er wird auch nach einem halben Jahr wieder nahtlos ins Team passen. Dafür kennen wir uns schon zu lange. Und mit seiner Größe wird er uns sehr helfen können“, meint Thomas. Nur hat Coach Nicu Lassel dadurch ein Luxus-Problem. Denn mit Haeckel wird aus dem Dutzend der Vorwoche die Wilde 13 – aber nur zwölf darf der Trainer beim Spiel einsetzen.

Sonntag ab 14 Uhr geht es in der Einsiedlerbachhalle weiter. Die Reserve des VfL Hameln erwartet Bezirksoberliga-Spitzenreiter CVJM Hannover.

Nach seinem Auslandssemester in Istanbul spielt Felix Haeckel heute um 15 Uhr erstmals wieder für den VfL Hameln – im Derby gegen TK Hannover. Foto: nls



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