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VfL besiegt Quakenbrück 88:80

Der Capitano geht mit Tränen und 31 Punkten

Hameln. Tränenreicher Abschied nach 17 Jahren im Basketball-Trikot des VfL Hameln. Timo Thomas bestritt beim 88:80-Triumph gegen den TSV Quakenbrück sein letztes Punktspiel und erzielte dabei noch einmal 31 Punkte.

veröffentlicht am 17.04.2016 um 10:32 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

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Autor:

matthias henning

„Schöner kann ein Abschied doch nicht sein. Wir haben gewonnen und damit einen neuen Vereinsrekord von zwölf Siegen in einer Saison auf gestellt, es war ein tolles Spiel, vor einer tollen Kulisse.“ Timo Thomas, „der Capitano“, wie er in seinen 17 Jahren beim VfL Hameln lange genannt wurde, bestritt sein Abschiedsspiel im VfL-Trikot. Und versüßte sich, seinem Team und den 400 Fans in der Halle am Einsiedlerbach den Abschied mit einem 88:80-Triumph über den TSV Quakenbrück. Wie wichtig Thomas für sein Team ist, zeigte er gleich in den ersten Minuten. Nach Quakenbrücks erstem Dreier sorgten er mit fünf Punkten und Markus Lohse mit einem Dreier für die erste Wende zum 8:3. Doch es blieb nicht die einzige Wende. Die jungen Gegner aus Quakenbrück boten Paroli und drehten den Spielstand in den letzten Minuten des ersten Viertels zu ihrer 22:17-Führung. Zwar konterten die Hamelner und lagen nach neun Führungswechseln allein im zweiten Viertel mit 42:40 vorn, doch diesmal reichten dem TSV 40 Sekunden, um bis zu Halbzeit wieder eine 46:42-Führung zu erzielen. Diese ärgerlichen Punkte waren nicht der Grund, aber Tränen gab es in der Halbzeitpause doch. Abteilungsleiter Heinrich Lassel verabschiedete vor der Mannschaft und den Fans seinen fast zum Ziehsohn gewordenen Ausnahmespieler auch offiziell. Umriss die Stationen der Karriere, in der Thomas in 272 Liga-Spielen 5955 Punkte für seinen VfL erzielt hatte. Und Tränen konnten weder Lassel noch Thomas nicht verbergen. Aus Tränen der Rührung wurden dann Tränen der Freude. Das dritte Viertel, in dem fast jeder Korb einen Führungswechsel bedeutete, beendete der VfL mit einer 67:66-Führung. Und diese gab der VfL im Schlussabschnitt nie mehr ab. Immer wenn es brenzlig wurde und der TSV bis auf einen Punkt herankam, war es Timo Thomas, der den Ball einnetzte. Neun Punkte machte er allein im vierten Viertel und auch der letzte Hamelner Korb für diese Saison blieb Thomas vorbehalten. Als er zehn Sekunden vor dem Ende unter großem Jubel vom Feld ging, erwiesen ihm Freund und Feind Ehre.

VfL Hameln: Timo Thomas (31/3 Dreier), Sascha Leck (14), Marcus Lohse (14/1), Zans Grobinsch (8/1), Thomas Behn (7), Dominic Rudge (6), Lars Feuersenger (6), Boris Bonhagen (2), Nils Schneider, Jan Feuersenger, Moritz Loth, Nils Kollmeyer.



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