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VfL-Basketballer unterliegen Schandelah bei der Premiere in der Rattenfängerhalle mit 66:76

Dem eiskalten Schauer folgt die Ernüchterung

Basketball (mha). Es war alles gerichtet. 800 alte und neue Fans hatten nach dem Super-Cup der Fußballer den Weg in die Rattenfänger-Halle gefunden oder waren gleich da geblieben und sorgten für beste Atmosphäre. Sie bekamen eine dramatische Partie geliefert - in der die Hauptdarsteller am Ende verloren. In der 2. Regionalliga gab es für die Basketball-Herren des VfL Hameln eine 66:76 (34:39)-Niederlage gegen den MTV Schandelah.

veröffentlicht am 29.01.2012 um 15:16 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 13:03 Uhr

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Schon in ihrer Heimhalle am Einsiedlerbach sind die Hamelner mit ihren stets 300 Fans Zuschauerkrösus der Liga gewesen. Doch diese Kulisse beim Tête-à-tête von Basketball und Fußball toppte alles. Eiskalte Schauer liefen den Spielern schon bei der Einlaufshow vor der noch nie erlebten Kulisse über den Rücken. Doch während dieses Gefühl die Emotionen in neue Höhe steigerte, war die Rattenfängerhalle in einem Punkt ein Nachteil für die Hamelner. Denn wie der Gegner mussten sie sich zunächst auf die andere Korbanlage einstellen. Ein Auswärtsspiel in der eigenen Stadt – das klappte zunächst eher schlecht. 14:22 stand es nach dem ersten Viertel. Hätte es aber nicht. Denn die Hamelner kämpften, erspielten sich auch schon in den ersten zehn Minuten reichlich Chance. Nur nutzen konnten sie diese oftmals nicht. Coach Nicu Lassel war schon in der ersten Viertelpause stinksauer und forderte auch eine bessere Verteidigung. In diesem Punkt steigerte sich sein Team, denn Zähler um Zähler kam der VfL heran und übernahm beim 34:33 zwei Minuten vor der Halbzeit sogar die Führung. Doch weil in den Schlusssekunden Schandelahs Markus Wohlan nicht nur einen Freiwurf verwandelte, sondern nach dem vergebenen zweiten Versuch den Rebound holte und einen Dreier in die Reuse legte, stand es zu Pause wieder 34:39 gegen die Hamelner.

„Das war symptomatisch. Wir haben uns mehrmals langsam herangearbeitet, um alles in kurzer Zeit wieder kaputtzumachen“, klagte Lassel. So lief es auch nach dem Wechsel. Mehrmals waren die Hamelner nach neun oder zehn Punkten Abstand mit einem Zwischenspurt wieder auf 44:49 (27.) oder 64:68 (37.) heran. Doch stets folgte eine dumme Aktion, die Lassel zur Weißglut brachte.

Ein mit großem kämpferischen Einsatz gewonnener Ball wurde beim Aufbau anfängerhaft wieder an die Gegner abgegeben, oder beim Wurfversuch neben den Korb befördert. Seine bangen Blicke zu Spielzeituhr stellte der Coach in der letzten Minute ein. Nach dem 64:68 gab es vier Gegenpunkte in Folge und damit die Entscheidung.

„Heute wäre es so einfach gewesen, zu gewinnen. Das habe ich meinen Jungs bestimmt drei-, viermal gesagt. Aber bei 15 Ballverlusten und einer schlechteren Trefferquote als der Gegner geht das natürlich nicht. Mit 66 Punkten gewinnt man in dieser Liga kein Spiel“, ärgerte sich Lassel.

VfL Hameln: Boris Bonhagen (23/2 Dreier), Timo Thomas (21/1), Zans Grobinsch (9/2), Dominic Rudge (7), Jakob Faas (2), Lars Feuersenger (2), Melvin Lamar Simmons (2), Benno Wunderlich, Michael Albers, Tobias Stender, Nils Kollmeyer, Stefan Krause



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