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Trotz vieler Ausfälle: Hamelns Basketballer gewinnen 67:57 beim TSV Quakenbrück

„Das war eine Meisterleistung“

Quakenbrück. „Das war eine Meisterleistung“, jubelte Hamelns Basketball-Manager Heinrich Lassel nach dem 67:57-Sieg des VfL beim TSV Quakenbrück. Denn die Hamelner mussten mit Timo Thomas, Sascha Leck, Lars Feuersenger, Marcus Lohse und Zans Grobinsch auf fünf Stammspieler verzichten.

veröffentlicht am 20.12.2015 um 11:33 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

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Mit dem letzten Aufgebot haben die Basketballer des VfL Hameln ein kleines Wunder vollbracht. Am letzten Spieltag der 2. Regionalliga vor der Weihnachtspause gewannen sie mit einem Mini-Kader von nur sieben Mann, in dem der 16-jährige Nils Schneider sein Debüt gab, mit 67:57 beim TSV Quakenbrück. Die nun erkämpften 14 Punkte bedeuten Startrekord beim VfL.

Dass mit Timo Thomas, Sascha Leck, Lars Feuersenger, Marcus Lohse und Zans Grobinsch fünf Stammspieler komplett fehlten und mit Moritz Loth und Markus Lohne zwei weitere angeschlagen an den Start gingen, merkte am wenigsten der Gegner. Denn nach dem ersten Korb des Spieles von Thomas Behn zog der VfL davon und lag nach 15 Minuten mit 20:6 vorn. Nach einer kurzen Schwächephase, die Coach Nicu Lassel in einer Auszeit bekämpfte, wuchs der Vorsprung kurz vor der Pause auf 31:16 an. Roman Augsburger erzielte in seinem Abschiedsspiel diesen Korb. „Die Jungs schlagen sich hervorragend“, lobte Manager Heinrich Lassel in der Pause. Der Vorsprung blieb zwar, aber nach dem Wechsel schmolz er zunehmend. Beim 48:45 drohte das Spiel zu kippen. Aber bevor das Zittern zu stark wurde, antworteten Behn, Lohne und Jan Feuersenger mit den Körben zum 54:45. Die Hamelner Welt war wieder in Ordnung. Und diesmal ließen sich die glorreichen Sieben aus Hameln den großen Vorsprung nicht noch einmal nehmen. Dominic Rudge setzte eine Minute vor dem Ende den Hamelner Schlusspunkt zum 67:54. Danach folgte nur noch ein Korb des Gegners und wenig später Jubel und vor allem Erleichterung.

„Das war wirklich eine Meisterleistung. Ich hatte gehofft, dass sie trotz aller Widrigkeiten den Kopf nicht in den Sand stecken. Und sie haben es nicht getan“, lobte Heinrich Lassel. Und so ging auch der Wunsch auf, Roman Augsburger ein schönes Abschiedsspiel zu bereiten. „Das hat er sich verdient - auch wenn es natürlich schade ist, dass er beruflich nach Berlin wechselt“, meinte Lassel Senior. VfL Hameln: Markus Lohne (21/1 Dreier), Dominic Rudge (21/1), Thomas Behn (12/1), Jan Feuersenger (10/2), Roman Augsburger (3), Moritz Loth, Nils Schneider mha



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