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Basketball: Grobinsch-Ausfall und wieder keine Punkte

Das Pech bleibt dem VfL Hameln treu

HAMELN. Spiel verloren, Routinier Zans Grobinsch verloren, Hoffnung verloren – das Pech bleibt dem VfL Hameln treu.

veröffentlicht am 14.01.2018 um 13:23 Uhr

Erste Hilfe: Hamelns Manager Heinrich Lassel kümmert sich um Zans Grobinsch, der schon in der ersten Minute eine Knieverletztung erlitt. Foto: nls

Autor:

Matthias Abromeit
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Im ersten Spiel des Jahres gab es für das Schlusslicht der Basketball-Oberliga gegen den zuvor Drittletzten, SC Weende, eine 70:100-Heimpleite. Da zudem der letzte verbliebene Abstiegsrivale, der SV Stöckheim, überraschend gegen die Hannover Korbjäger gewann, müssen die Hamelner zum Überleben nun schon zwei Siege mehr als die Stöckheimer einfahren. „Und gegen wen sollte uns das in der augenblicklichen Verfassung gelingen“, fragte sich Abteilungsleiter Heinrich Lassel.

Die Hamelner hatten bis auf Boris Bonhagen und Kristopher Sochor das Beste aufgeboten, was noch da ist. Immerhin elf Mann, auch Neuzugang Sadrick Gomez Stevens war dabei. Aber schon in der ersten Minute dezimierte sich der Kader. Zans Grobinsch zog sich eine Knie-Verletzung zu und fiel früh aus. „Wie schlimm es ist, muss erst die MRT-Untersuchung zeigen. Vielleicht kein Kreuzbandriss. Aber Zans ist schon oft von Rücken- und Knie-Problemen geplagt worden. Ob er zurückkommt, ist fraglich“, befürchtet Lassel. Für Fans und Mannschaft war das ein Schock. Lassel kümmerte sich um seinen Spieler, kühlte das Knie, sprach Trost und bekam gar nicht mit, dass sein Team sogar noch mithielt. 7:9 durch Neuzugang Stevens und der Korb zum 12:14 durch Center Thomas Behn hielten die Hoffnungen bis zur sechsten Minute wach. 17:31 stand es dann allerdings nach dem ersten Viertel. Das Leiden ging danach weiter und zur Pause (31:56) war das Thema wieder einmal für den VfL.

Daran konnte auch des bestens aufgelegte Stevens nichts mehr ändern, der bei einer zwischenzeitlichen Hamelner 10:0-Serie zum 51:69 immerhin acht Punkte beisteuern konnte. „Ich muss jetzt mit allen Einzelgespräche führen, um zu sehen, wie wir die Saison noch zu Ende bekommen“, will Lassel noch einmal alle Kräfte bündeln.

Starker Einstand: Hamelns Neuzugang Sadrick Gomez Stevens (li.) enteilt dem Weender Petros Tirilomis. Foto: nls
  • Starker Einstand: Hamelns Neuzugang Sadrick Gomez Stevens (li.) enteilt dem Weender Petros Tirilomis. Foto: nls

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