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2. Basketball-Regionalliga: Schlusslicht VfL empfängt Göttingen / Bonhagen droht auszufallen

Das Duell der Gescheiterten

HAMELN. In der Halle am Einsiedlerbach beginnt am Samstag die Rückrunde der 2. Basketball-Regionalliga. Zum Duell der Gescheiterten erwarten die Männer vom VfL Hameln den ASC Göttingen. Die großen Ziele, mit denen beide im September die Saison begonnen hatten, sind nur noch Illusionen.

veröffentlicht am 13.01.2017 um 15:35 Uhr

Boris Bonhagen (VfL) Foto: nls
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Gegner Göttingen war mit klaren Vorgaben gestartet. Der Abstieg aus der 1. Regionalliga sollte postwendend korrigiert werden. Das Team wurde noch verstärkt. Doch die Realität sieht auch bei den Südniedersachsen anders aus. Schon vier Niederlagen musste der ASC in seinen zehn Partien einstecken. Nun schmiss in der Weihnachtspause auch noch Trainer Jan Sauerbrey das Handtuch. Anspruch und Wirklichkeit passten nicht zueinander. „Die Göttinger Spieler könnten eine Trotzreaktion zeigen“, meint Hamelns Manager Heinrich Lassel.

Auch sein Team hatte sich mehr als den derzeitigen vorletzten Platz vorgestellt. Zumindest eine Position im Mittelfeld hätte es sein sollen. Nun hat der VfL nur noch minimale Chancen, den Abstieg zu verhindern. „Wir sind mit einem deutlich größeren Kader gestartet. Aber Verletzungen und berufliche Veränderungen haben ihn immer weiter reduziert“, klagte Lassel. Zuletzt waren es nur noch sieben Herren-Spieler und zwei aus der Jugend, die bei der Partie in Wolfenbüttel antreten konnten. Viel mehr werden es auch diesmal nicht sein.

Die Trainingsverletzung von Boris Bonhagen hat sich glücklicherweise nicht als Bänderriss herausgestellt. „Aber er wird erst direkt vor dem Spiel entscheiden, ob er auflaufen kann“, sagt der VfL-Manager.

Und auch Dominic Rudge, zuletzt der noch treffsicherste Hamelner, konnte in der Woche nicht mit dem Team trainieren. Beruflich hielt er sich in Saarbrücken auf und wird erst direkt zum Spiel gegen Göttingen kommen. „Wir brauchen aber jeden Mann, auch wenn sie im Training fehlten. Aber grundsätzlich ist die Personaldecke natürlich so nicht ausreichend, um ligatauglich zu sein“, urteilt Lassel. Nur eines stellt er klar: „Wir werden in jedem Spiel kämpfen und alles versuchen, auch wenn es aussichtslos scheint.“ mha



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