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Basketball: Heinrich Lassel über seine und die Zukunft des VfL Hameln

„Da müssen wir durch“

HAMELN. Der nächste Gegner des VfL Hameln in der 2. Regionalliga ist der Oldenburger TB II. Unter normalen Umständen wäre das ein Duell auf Augenhöhe, auch die Oldenburger liegen im Tabellenkeller. Aber in der Partie am Samstag ab 17.45 Uhr droht den Hamelnern erneut eine deutliche Niederlage.

veröffentlicht am 16.03.2017 um 16:27 Uhr

Seit 45 Jahren im Basketball-Geschäft: Heinrich Lassel. Foto: nls
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Die Personalsituation ist weiter extrem angespannt. Die Sportredaktion sprach mit Abteilungsleiter Heinrich Lassel nicht nur über dieses Spiel.


Die Zahl der einsatzfähigen Spieler schrumpfte zuletzt immer mehr. Wie viele sind es jetzt noch?
Ich musste schon viel hin- und her organisieren, da auch die Zweite Herren am Samstag spielt. Wenn Michael Albers seine Grippe übersteht, wären wir sieben. Aber es wird wohl eher bei sechs bleiben. Und von denen haben Nils Schneider und Leo Geese Sonnabend um 12 Uhr noch ein Spiel mit der Zweiten bei den Hannover Dragons. Die fahren dann direkt im Anschluss mit Boris Bonhagen und Dominic Rudge, die ja auch in Hannover wohnen, zum Spiel der Ersten nach Oldenburg.


Ist denn irgendwann Besserung in Sicht?
Mit Thomas Behn und Lars Feuersenger haben wir noch zwei, die aus beruflichen und privaten Gründen jetzt fehlen. Aber mehr gibt es für diese Saison nicht.


Und wie sieht es für die kommende Saison aus?
Wir müssen uns noch alle Mann zusammensetzen. Bisher gab es noch keinen Termin, an dem alle auch Zeit hatten. Dann werden wir sehen, wer von den Jungs in der Oberliga antreten will. Vielleicht kommen ja durch die Hochschule Weserbergland neue Studenten in die Stadt.


Die zweite Mannschaft spielt in der Bezirksklasse um den Aufstieg in die Bezirksliga. Wäre das eine Option?
Theoretisch könnten wir im Bezirk auch für die Bezirksoberliga melden, das wäre noch eine Klasse unter der Oberliga. Aber da ist noch nichts entschieden. Ich stand in meinen 45 Jahren beim VfL schon zweimal vor einer solchen Entscheidung, ob es für die Oberliga reicht oder nicht. Beim letzten Mal Mitte der 1990er Jahre hatte ich für die Oberliga gemeldet und es begannen wunderschöne 17 Jahre in Oberliga und zumeist der 2. Regionalliga.


Vergeht Ihnen bei diesen Problemen nicht trotzdem die Lust am Job des Abteilungsleiters?
Nein. Ich bin nicht nur Abteilungsleiter für die erste Mannschaft. Da gibt es noch die Zweite und viele Jugend-Mannschaften. Ich kann doch nicht einfach sagen, das war es jetzt, und den Laden so hinterlassen. Unsere U16 ist richtig gut. Da sind die meisten noch der jüngere Jahrgang. Aber in zwei, drei Jahren könnten sie auch bei den Herren eine Rolle spielen.


Also bleiben Sie an Bord?
Beim 40. Geburtstag der Abteilung mit den Feiern und Ehrungen hatte ich kurz gedacht, das sei ein guter Moment, aufzuhören. Doch seitdem sind schon wieder fünf Jahre wie im Flug vergangen und ich bin immer noch dabei. Es gibt immer Höhen und Tiefen. Jetzt sind wir in einem Tal. Da müssen wir durch.
Interview: Matthias Henning



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