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Bremen eine Nummer zu groß

Hameln. Ein Bein stellen wollten die Männer des VfL Hameln ihrem Gegner in der 2. Basketball-Regionalliga. Doch das klappte nicht. Gegen Spitzenreiter Weser Baskets Bremen gab es in der Halle am Einsiedlerbach eine ernüchternde 74:98-Niederlage.

veröffentlicht am 15.03.2015 um 11:48 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

Die Gäste nahmen die Punkte flussabwärts in die Weser-Metropole mit. Von der Krise, die die Bremer zuletzt zu haben schienen, war nicht viel zu sehen. Schon in Anfangsphase verteilten sie alles andere als Gastgeschenke und führten nach vier Minuten 11:3. Der von Co-Trainer Robert Bashayani – er vertrat den privat verhinderten Nicu Lassel – betreute VfL vergab auf der anderen Seite gleich reihenweise gute Chancen. Drei weitere Minuten später stand das ernüchternde 10:23 auf der Anzeigetafel. Bashayani reagierte mit einer Auszeit und konnte die Hamelner aus ihrer Traumphase wecken. Kapitän Boris Bonhagen leitete die Aufholjagd ein.

Ein Dreier von Dominic Rudge zum 17:23 brachte wieder einen Hoffnungsschimmer. Dieser wuchs im zweiten Viertel sogar zu einem hellen Licht. Bonhagen traf zwei Dreier zum 22:25 und 25:27. Wenig später sorgte erst Timo Thomas mit seinem Freiwurf beim 31:31 für den ersten Ausgleich in der Partie, Rudge netzte seinen Dreier zum 34:31 ein. Die 250 Fans feierten ihren VfL.

Doch warum die Bremer Spitzenreiter sind, bekamen die Hamelner gleich im Anschluss vorgeführt. Bremens Jonas Liermann ist einer der besten Dreier-Schützen der Liga, Ismar Seferagic gehört zu den besten Punktesammlern. Beide zeigten dies auch in Hameln. Die einmalige Führung des VfL war schnell vergessen. Zur Halbzeit stand es wieder 39:49.

Dieses Spiel wiederholte sich nach dem Seitenwechsel.

„Wir sind zwei, dreimal wieder auf sechs oder sieben Punkte herangekommen. Doch dann haben die wieder zwei Dreier geworfen und der Rückstand war wieder zweistellig“, klagte Bonhagen. Zans Grobinschs Treffer zum 66:73 war der letzte Hoffnungsschimmer.

VfL Hameln: Boris Bonhagen (17/2 Dreier), Dominic Rudge (15/3), Zans Grobinsch (14/2), Jakob Faas (7/2), Marcus Lohse (6), Timo Thomas (6/1), Roman Augsburger (5), Lars Feuersenger (2), Stefan Krause (2), Moritz Loth, Timo Ander, Jan Feuersenger mha



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