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VfL bei der 103:115-Niederlage aber ein ebenbürtiger Gegner

Bodfelder Titeltanz in Hameln

Basketball (mha). Einen besseren Abschluss der Saison hätte es kaum geben können – vielleicht ein Sieg hätte die Stimmung noch ein kleines bisschen toppen können.

veröffentlicht am 25.03.2012 um 12:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Doch auch nach der 103:115-Niederlage gegen den neuen Meister Bodfeld Baskets Oberharz tobte die Halle am Einsiedlerbach. Die mitgereisten Harzer feierten den Aufstieg, die 400 Hamelner ihre Mannschaft, die wieder einem der ganz Großen der Liga Paroli bieten konnte. „Ich hatte noch ein Büffet aufgebaut. Erst um 1.30 Uhr habe ich nach dem Aufräumen die Halle verlassen“, sagte Manager Heinrich Lassel. Mit ihrer Führung bis zum 21:19 nach sieben Minuten heizten die Hamelner die Stimmung an. Doch die Gäste mussten gewinnen, um den Aufstieg auch feiern zu können. So fiel der VfL auf 47:63 zur Halbzeit zurück – auch weil Benno Wunderlich schon nach wenigen Minuten mit Knieproblemen die Segel streichen musste. „Wir haben in der Phase zu viel von außen geworfen und sind nicht in die Mitte gegangen, dort wo es den Bodfeldern weh tut.“

Nach ihrer 90:72-Führung nach drei Viertel hatten die Gäste die Partie innerlich scheinbar schon abgehakt. Doch das darf man gegen den VfL nie machen – auch wenn mit Zans Grobinsch (Knieprobleme) und Michael Albers (fünftes Foul) schon zwei weitere Hamelner fehlten.

Doch der Rest lief zu Höchstform auf. Punkt um Punkt holte der Gastgeber auf. Als der Moritz Loth zum 94:98 traf, bebte die Halle. Wäre wenige Sekunden später Loths Dreierversuch nicht wieder aus dem Ring gesprungen, hätte das bei nur noch einem Punkt Rückstand die Wende sein können. Doch es kam anders. Bodfeld fing sich und als mit Timo Thomas und Moritz Loth die beiden besten Hamelner Schützen nach ihrem jeweils fünften Foul vom Feld mussten, war die Partie entschieden. „Doch wir haben denen das Leben richtig schwer gemacht. Bodfeld musste richtig für seinen Titel kämpfen“, sagte Lassel und konnte sich zudem über ein Novum freuen. Die 100-Punkte-Schallmauer hatten in dieser Saison beide Teams noch nicht übertroffen.

VfL Hameln: Timo Thomas (36), Moritz Loth (14), Michael Albers (11), Dominic Rudge (10), Zans Grobinsch (9/1), Tobias Stender (8), Nils Kollmeyer (6), Lars Feuersenger (5), Melvin Lamar Simmons (4), Jakob Faas, Benno Wunderlich, Felix Haeckel.



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