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Deutliche 79:102-Heimpleite für Hamelns Basketballer gegen TSV Neustadt

Ausfälle nicht zu verkraften

Hameln. Die dritte Heimniederlage hat der VfL Hameln in der 2. Basketball-Regionalliga einstecken müssen. Mit 79:102 gegen den TSV Neustadt gab es in der Halle am Einsiedlerbach auch die höchste und erste dreistellige Pleite.

veröffentlicht am 03.04.2016 um 11:19 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:18 Uhr

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Und dennoch hielten die Fans auch in dieser bitteren Stunde zu ihrem VfL. „Steht auf, wenn ihr Hamelner seid“, sagen sie auch in der Schlussphase, als ihr Team schon aussichtslos zurücklag. Das machte die Enttäuschung erträglicher.

Die Hamelner konnten den Ausfall von gleich drei Stammspielern nur in der Anfangsphase kompensieren. Markus Lohne, Marcus Lohse und Zans Grobinsch fehlten. Doch weil besonders Timo Thomas auch von jenseits der Dreier-Linie Treffsicherheit zeigte, lag der VfL nach dem ersten Viertel noch mit 33:23 in Front.

Doch schon im zweiten Abschnitt reagierte der Gast, zeigte mehr Durchsetzungskraft in seiner Abwehr und ließ den Hamelnern deutlich weniger Wurfversuche. Ganze fünf Körbe, zwei davon allerdings Dreier von Jan Feuersenger und Moritz Loth, erzielten die Hamelner. Damit schmolz der Vorsprung stetig. In der Schlussminute war er gänzlich aufgebraucht und beim Gang stand es bereits 45:49 gegen den VfL. „Das war klar, dass wir diese Trefferquote des ersten Viertels nicht halten konnten. Wir müssen auch mit den Kräften haushalten“, meinte Trainer Nicu Lassel in der Halbzeit.

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  • Kampf um den Ball: Timo Thomas (VfL Hameln, links) im Duell mit Solomon Sheard (TSV Neustadt). Fotos: mha/2

Nach dem Seitenwechsel war die Gegenwehr noch nicht erloschen. Zwar eröffneten die Gäste Teil zwei der Partie mit fünf Punkten, aber Jan Feuersenger lief zu Topform auf. Gleich drei Dreier erzielte er von rechts außen innerhalb von nur drei Minuten und hatte enormen Anteil daran, dass es Mitte des dritten Viertels noch 60:64 stand. Doch 14 Neustädter Punkte in Folge, die sich TSV-Topscorer Solomon Sheard und Teammanager Jan Gebauer teilten, brachten den vorentscheidenden 60:78-Rückstand. Coach Lassel begann im Schlussviertel durchzuwechseln und allen seinen Männern gleichviel Spielzeit zu geben. An den Sieg glaubte auch der da schon nicht mehr.

„Neustadt ist mit allen seinen Topleuten aufgelaufen. Wir konnten dagegen unsere drei Ausfälle nicht verkraften“, meinte Abteilungsleiter Heinrich Lassel, während seine Spieler enttäuscht durch die Halle schlichen. „Natürlich bin ich enttäuscht. Aber hohe Niederlagen sind solche mit 30, 40 Punkten Differenz. Wir hatten doch nur knapp 20“, gewann Sascha Leck der Pleite gegen den neuen Tabellendritten noch etwas Positives ab.

VfL Hameln: Jan Feuersenger (18/6 Dreier), Timo Thomas (18/4), Lars Feuersenger (13/1), Sascha Leck (12), Thomas Behn (8), Dominic Rudge (7), Moritz Loth (3/1), Nils Schneider, Nils Kollmeyer mha



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