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86:64 gegen Westerstede: VfL mausert sich zum Favoritenschreck

29 Punkte von Timo Thomas

Basketball (mha). Und wieder einen Großen der Liga geschlagen – die Regionalliga-Basketballer des VfL Hameln mausern sich langsam zum Favoritenschreck. Nach dem Sieg beim Bürgerfelder TB musste diesmal die TSG Westerstede dran glauben. Mit 86:64 gewann der VfL gegen den Tabellendritten und hat nun vor den letzten drei Spielen ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge.

veröffentlicht am 26.02.2012 um 11:21 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:58 Uhr

Nach einem Sieg sah es allerdings in der ersten Hälfte noch nicht aus. Seine Sieben-Punkte-Führung verspielte der VfL, als er bis zur Pause völlig einbrach und eine 18:4-Punkte-Serie des Gegners hinnehmen musste. 41:36 führten die Gäste zur Pause und hielten diese bis zum 52:47. Doch dann drehten die Hamelner Dreier-Schützen auf. Distanzwürfe, die in der ersten Hälfte noch reihenweise danebengingen, fanden nun ihr Ziel. Fünf Dreier auf Hamelner Seite in Folge – und die Partie hatte sich komplett gedreht. Nun führten die Hausherren mit 62:55. Und die VfLer entdecken den Kampf für sich. Um jeden Ball wurde gekämpft und weiter fleißig getroffen. Besonders als der Vorsprung einmal wieder auf 64:60 geschmolzen war, zogen die Hamelner wieder ihr Dreier-Festival auf. Insgesamt zwölf Mal trafen sie aus der Distanz und damit den Nerv des Gegners. Dem halfen weder Auszeiten noch aufmunternde Worte, der VfL zog mit 15 Punkten in Folge auf 79:60 davon. Die mit 300 Fans gefüllt Halle glich einem Tollhaus.

„Unsere aggressive Verteidigung und Kampfwille haben den großen Unterschied ausgemacht. Auf Zans Grobinsch und Timo Thomas war im Angriff Verlass“, sagte Trainer Nicu Lassel. „Über deren stark ansteigende Leistungskurven freue ich mich. Zans hat hart an seinem Comeback gearbeitet und ist nun in der Lage, das Team zu tragen. Ich sehe da noch viel Luft nach oben.“ Dennoch sei das gesamte Team der Gewinner gewesen.

VfL Hameln: Timo Thomas (29), Zans Grobinsch (22), Boris Bonhagen (11), Jakob Faas (6), Dominic Rudge (6), Benno Wunderlich (4), Michael Albers (3), Lars Feuersenger (3), Melvin Lamar Simmons (2), Felix Haeckel, Tobias Stender, Nils Kollmeyer.

Überragender Mann auf dem Parkett: VfL-Kapitän Timo Thomas steuerte 29 Punkte zum Hamelner Sieg gegen Westerstede bei.

Foto: nls



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