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Meister- und Abstiegskampf

Spannendes Saisonfinale in der Handball-Bundesliga

Frankfurt/Main (dpa) - Zweikampf um die Meisterschaft, Dreikampf gegen den Abstieg und Vierkampf um zwei internationale Startplätze: Die Handball-Bundesliga erlebt das spannendste Saisonfinale seit vielen Jahren. Gleich die halbe Liga hat am letzten Spieltag etwas zu gewinnen - oder zu verlieren.

veröffentlicht am 09.06.2019 um 08:44 Uhr
aktualisiert am 09.06.2019 um 16:51 Uhr

Flensburg-Trainer Maik Machulla und sein Team haben alle Trümpfe in der eigenen Hand. Foto: Frank Molter

KAMPF UM DIE MEISTERSCHAFT: Flensburg oder Kiel lautet die Titelfrage vor dem letzten Spieltag. Im Fernduell der Nordrivalen hält der Titelverteidiger aus Flensburg alle Trümpfe in der Hand. Schon ein Remis beim Aufsteiger Bergischer HC reicht dem Team von Trainer Maik Machulla zum dritten Titel nach 2004 und 2018. Die Kieler müssen ihr Heimspiel gegen die TSV Hannover-Burgdorf gewinnen und auf eine Niederlage des Tabellenführers hoffen.

KAMPF UM DIE INTERNATIONALEN STARTPLÄTZE: Der SC Magdeburg und die Rhein-Neckar Löwen haben die Teilnahme am EHF-Pokal in der kommenden Saison bereits sicher. Um die zwei noch zu vergebenden Startplätze streiten sich vier Teams. Die besten Karten hat der Tabellenfünfte MT Melsungen (40:26 Punkte), dem im Heimspiel gegen den TBV Lemgo Lippe schon ein Unentschieden genügt.

Auch für die Füchse Berlin (38:28) ist die Ausgangslage gut. Mit einem Sieg gegen die HSG Wetzlar wäre der Sieger von 2018 wohl sicher dabei, da der punktgleiche Rivale Bergischer HC eine um 13 Treffer schlechtere Tordifferenz hat und gegen Flensburg zudem die deutlich schwere Aufgabe lösen muss. Nur noch eine minimale Chance hat Frisch Auf Göppingen (36:30). Die Schwaben müssen auf Patzer der Füchse und des BHC hoffen und gleichzeitig ihr Spiel gegen den SC Magdeburg hoch gewinnen.

KAMPF GEGEN DEN ABSTIEG: Zwei aus Drei lautet die Abstiegsformel. Der Gewinner des Abstiegsendspiels zwischen dem Tabellenvorletzten SG BBM Bietigheim und dem noch nie abgestiegenen Bundesliga-Dino VfL Gummersbach (beide 13:53) ist gerettet. Trennen sich die Rivalen unentschieden, steigen beide ab, wenn der Tabellenletzte Eulen Ludwigshafen (12:54) sein Heimspiel gegen GWD Minden gewinnt. Dann würden die Pfälzer wegen des besseren Torverhältnisses in der Liga bleiben.



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