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Bundesliga-Absteiger

Hamburger SV beginnt Saisonvorbereitung

Hamburg (dpa) – Absteiger Hamburger SV die Vorbereitung auf die erste Saison der Vereinsgeschichte in der 2. Fußball-Bundesliga begonnen.

veröffentlicht am 21.06.2018 um 13:26 Uhr
aktualisiert am 21.06.2018 um 18:24 Uhr

Hat mit dem HSV die Vorbereitung auf die Zweitliga-Saison aufgenommen: Trainer Christian Titz. Foto: Daniel Bockwoldt

«Wir und der 1. FC Köln werden immer die Gejagten sein. Jedes Spiel wird einen Pokal-Charakter haben. Wir müssen den Kampf annehmen, aber dennoch unser Spiel durchziehen», sagte Cheftrainer Christian Titz zur Ausgangsposition für sein in der kurzen Sommerpause neu formiertes Team.

Titz ist mit dem derzeit vorhandenen Spielermaterial zufrieden. «Wir haben einen guten Kader und eine gute Kadergröße. Aber natürlich gibt es wirtschaftliche Zwänge», sagte der 47-Jährige. Die Mannschaft absolviert zunächst einige Laktat- und Leistungstests, ehe am Samstag die erste öffentliche Trainingseinheit auf einem Platz neben dem Volksparkstadion stattfinden wird.

Der neue Sportvorstand Ralf Becker sieht die Möglichkeiten auf dem Transfermarkt auch angesichts der gestiegenen Ablösesummen als begrenzt an. «Wir müssen innovative Ideen entwickeln, um gute Spieler zu bekommen. Wir müssen früher als andere dran sein, mutiger sein», sagte er im Interview von sportbuzzer.de.

Heutzutage gehe es weniger darum, «Spieler zu finden, die kein anderer kennt – die Zeiten sind vorbei», sagte der ehemalige Manager von Holstein Kiel. «Der Fußballmarkt ist offen. Es geht heute zum Beispiel auch um Glaubwürdigkeit, man muss bei den Spielern ein gutes Gefühl entwickeln.»

Bei der WM in Russland glaubt Becker, nur schwerlich einen Kandidaten für den Bundesliga-Absteiger zu finden. Die meisten WM-Spieler seien zu teuer für uns. «Wir bewegen uns in anderen Bereichen, backen jetzt kleinere Brötchen», sagte der 47-Jährige. Natürlich gebe es auch Spieler kleinerer Nationen, «aber das ist nicht unser Markt, von dem wir denken, dort neue HSV-Spieler herzubekommen». Daher werde er auch aller Voraussicht nach nicht nach Russland fliegen.

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