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Freitagsspiel der Bundesliga

Gladbach gegen Freiburg weiter ohne Ginter

Mönchengladbach (dpa) - Gegen den SC Freiburg will der Tabellenvierte Borussia Mönchengladbach am heutigen Freitag (20.30 Uhr) zum Auftakt des 26. Spieltags in der Fußball-Bundesliga seine Champions-League-Ansprüche unterstreichen und wieder alte Stärke vor eigenem Publikum demonstrieren.

veröffentlicht am 15.03.2019 um 07:16 Uhr
aktualisiert am 15.03.2019 um 20:51 Uhr

Trainer Dieter Hecking will mit Gladbach gegen Freiburg wieder zu alter Heimstärke zurückfinden. Foto: Silas Stein

Zunächst zwölf Heimsiege am Stück, dann folgten drei deftige Heim-Pleiten : 0:3 gegen Hertha BSC, 0:3 gegen den VfL Wolfsburg und 1:5 gegen den FC Bayern München. «Wir wollen die Heimspiele gewinnen», fordert Trainer Dieter Hecking. Dafür sprechen einige Gründe.

DEFENSIVE GESTÄRKT: Der 1:0-Sieg beim FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende war vor allem ein Erfolg der Defensive. «Elf Gegentore in drei Heimspielen waren zu viel. Wir wollten in Mainz die Null halten», sagte Trainer Dieter Hecking. Gesagt - getan. Damit blieben die Gladbacher zum elften Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentreffer.

TREFFSICHERHEIT: In den vergangenen drei Heimspielen erzielten die Gladbacher zwar nur einen Treffer. In den 14 Heimspielen zuvor trafen sie allerdings immer. Dass den Top-Torjägern des Clubs zuletzt kaum Tore gelangen, hat immerhin die Unberechenbarkeit erhöht. Die letzten acht Treffer erzielten acht verschiedene Profis. Der zuletzt lange verletzte Raffael steht auch als Alternative bereit. «Mit meiner Erfahrung und meiner Fähigkeit, Tore zu schießen und vorzubereiten, kann ich gerade in der aktuellen Phase sehr gut helfen.» Das weiß auch Hecking: «Raffael ist immer ein Startelf-Kandidat.»

STATISTIK: Der SC Freiburg ist für die Gladbacher zuhause so etwas wie ein Lieblingsgegner. In 16 Heimspielen gab es nur eine Niederlage gegen die Breisgauer und die liegt fast 24 Jahre zurück. Am 1. April 1995 gewann der Sportclub mit 2:1 auf dem Bökelberg. Kurios: So gut die Heimbilanz gegen Freiburg ist, so schlecht ist allerdings die Auswärtsbilanz. In 17 Spielen im Breisgau gelang den Mönchengladbachern auch nur einmal ein Sieg.

PERSONAL: Hecking kann die zuletzt erfolgreiche Elf aufbieten, muss aber weiter auf Nationalspieler Matthias Ginter, Josip Drmic sowie Mamadou Doucouré und Ibrahima Traoré verzichten. Dennoch hat Gladbachs Trainer mehrere Möglichkeiten. «Die Sechser-Position ist ein Problem auf hohem Niveau. Sowohl Tobias Strobl als auch Christoph Kramer haben jeweils eine Berechtigung zu spielen», erklärte Hecking. Größer sind die Personalprobleme in Freiburg: Rechtsverteidiger Lukas Kübler und Innenverteidiger Philipp Lienhart sind verletzt, Manuel Gulde, Robin Koch und Nicolas Höfler noch nicht wieder fit.



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