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Interview

Ferrero bleibt Zverev-Coach - «Hart schlagen, wie er kann»

London (dpa) - Wenn Alexander Zverev am Abend (21.00 Uhr) bei den ATP Finals in London gegen Roger Federer gewinnt, kann er ins Halbfinale der Tennis-WM vorstoßen. Unterstützt wird er dabei von seinem spanischen Coach Juan Carlos Ferrero.

veröffentlicht am 14.11.2017 um 07:17 Uhr
aktualisiert am 14.11.2017 um 23:10 Uhr

Juan Carlos Ferrero wird Alexander Zverev auch 2018 weiter trainieren. Foto: Manuel Bruque

Autor:

Interview Tomas Rudic und Nikolai Huland, dpa

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur schätzte der 37-Jährige die Chancen von «Sascha» ein und berichtete über die Zukunft der Zusammenarbeit mit Deutschlands Tennis-Star.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Zverev den 19-maligen Grand-Slam-Turniersieger besiegen kann?

Juan Carlos Ferrero: Die Chancen stehen gut. Roger ist der beste Spieler der Geschichte. Er gewinnt fast jedes Spiel. Aber eines der vier Matches, die er in diesem Jahr verloren hat, war gegen Sascha. Sascha weiß, dass er eine Chance haben wird, wenn er sein Bestes gibt.

Wie muss er denn spielen?

Ferrero: Roger versucht immer, das Match unter seine Kontrolle zu bringen. Deshalb muss er gut servieren, das ist eine große Waffe von Sascha. Und von der Grundlinie muss er den Ball so hart schlagen, wie er kann.

Sein erstes Spiel hat Zverev gegen Marin Cilic gewonnen. Was sind seine Ziele in dem Turnier? 

Ferrero: Natürlich ist es gut, hier diese Erfahrung zu sammeln. Aber immer, wenn er bei einem Turnier antritt, will er das Turnier gewinnen.

Sie hatten mit ihm eine Zusammenarbeit bis zum Saisonende vereinbart. Geht es danach weiter?

Ferrero: Ich werde bei den Grand Slams, den Masters und einigen anderen Turnieren dabei sein. Ich werde zwanzig Wochen im Jahr mit ihm arbeiten. Das haben wir vereinbart. Vielleicht wird es auch mehr.

ZUR PERSON: Juan Carlos Ferrero (37) war früher Tennisprofi und zwischenzeitlich Erster der Weltrangliste. In Spanien betreibt er eine Tennisakademie und ist Turnierdirektor. Zverev wird auch von seinem Vater trainiert.

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