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Spuck-Attacke als Aufreger

FC Bayern nach BVB-Zittersieg unter Druck

Berlin (dpa) - Der FC Bayern ist gefordert. Nach dem Zittersieg von Borussia Dortmund stehen die Münchner in ihrem Auswärts-Duell mit Fortuna Düsseldorf heute (15.30 Uhr/Sky) unter Erfolgsdruck.

veröffentlicht am 14.04.2019 um 07:18 Uhr
aktualisiert am 14.04.2019 um 17:22 Uhr

Die Dortmunder Mannschaft steht nach dem 2:1-Zittersieg gegen den FSV Mainz erleichtert auf dem Spielfeld. Foto: Ina Fassbender

Nur mit einem Sieg beim geretteten Aufsteiger kehrt der Rekordmeister wieder an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga zurück. Das Wichtigste zum 29. Spieltag im Überblick:

GEZITTERT: Die BVB-Fans wussten, bei wem sie sich bedanken mussten. Mit «Roman Bürki»-Sprechchören feierten die Anhänger den Keeper des Revierclubs, der in der wilden Schlussphase das glückliche 2:1 gegen den FSV Mainz 05 sicherte. Der Schweizer parierte insgesamt neun Schüsse auf sein Tor, mehr als in jedem anderen Bundesligaspiel dieser Saison. «Wir haben gewonnen, nur das Ergebnis zählt», sagte BVB-Trainer Lucien Favre bei Sky. Youngster Jadon Sancho sorgte per Doppelpack maßgeblich für den Erfolg eine Woche nach dem 0:5-Debakel im Spitzenspiel gegen die Bayern. Der Engländer erzielte im Alter von 19 Jahren und 19 Tagen sein elftes Bundesligator - kein Spieler war zuvor so jung, als er diese Marke erreichte.

GESPUCKT: In der Nachspielzeit leistete sich Stuttgarts Santiago Ascacibar beim 0:1 des VfB gegen Bayer Leverkusen den großen Aufreger des bisherigen Spieltags. Seine Spuckattacke in Richtung des Siegtorschützen Kai Havertz ahndete Schiedsrichter Tobias Stieler mit der Roten Karte. «Solche Leute braucht man nicht in der Bundesliga», schimpfte Leverkusens Kevin Volland über den Argentinier. Mit dem fünften sieglosen Spiel in Serie kommt Stuttgart auf dem Relegationsplatz nicht voran, der 1. FC Nürnberg ist nach dem 1:1 gegen den FC Schalke 04 nun nur noch drei Punkte zurück.

ABSCHIED: Ein Abgang von Nationalstürmer Timo Werner bei RB Leipzig rückt näher. «Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern und ihn natürlich unbedingt halten», sagte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei Sky in der Halbzeit des Spiels der Sachsen gegen den VfL Wolfsburg (2:0). «Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte.» Da der Vertrag von Werner bis 2020 läuft, würde Leipzig nur in diesem Sommer noch eine hohe Ablöse für den 23-Jährigen erzielen. Sportlich läuft es für Werner immer besser - er steuerte den zweiten Treffer zum souveränen Sieg bei. Im Champions-League-Rennen liegt RB sieben Punkte vor Borussia Mönchengladbach, das mit 1:0 beim Tabellenletzten Hannover 96 gewann. Kommende Woche steht das direkte Duell von Gladbach mit Leipzig an.



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