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Eishockey-WM

DEB-Team gegen Außenseiter Großbritannien in der Pflicht

Kosice (dpa) - Mit dem Spiel gegen Aufsteiger und Außenseiter Großbritannien beginnt für das deutsche Team die Eishockey-WM.

veröffentlicht am 11.05.2019 um 07:49 Uhr
aktualisiert am 11.05.2019 um 18:42 Uhr

Star des DEB-Teams bei der WM in der Slowakei: Leon Draisaitl. Foto: Uwe Anspach

Zugleich ist das Spiel am Samstag (16.15 Uhr/Sport1 und MagentaSport) im slowakischen Kosice auch das WM-Debüt für Bundestrainer Toni Söderholm. «Wir müssen zeigen, warum wir besser sind und dafür von Beginn an konzentriert sein», sagte der 41 Jahre alte Finne.

DER GEGNER: Der Olympiasieger von 1936 ist zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder bei einer A-Weltmeisterschaft vertreten. «Um ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht viel über sie», sagte Deutschlands NHL-Stürmerstar Leon Draisaitl vor dem Match. Das deutsche Team stellt sich auf ein hartes Spiel gegen einen robusten Gegner ein.

DIE AUSGANGSLAGE: Ein Sieg ist Pflicht für das deutsche Team. Die Briten sind klarer Außenseiter, dürften aber gerade im ersten WM-Spiel hoch motiviert sein. «Die Emotionen spielen im ersten Spiel eine große Rolle», sagte Bundestrainer Söderholm. «Man muss heiß sein, darf aber nicht übertreiben.»

DIE STATISTIK: Bislang gab es sechs WM-Duelle zwischen beiden Teams. Deutschland gewann drei und verlor drei. Fünf dieser Spiele liegen aber weit zurück und fanden in den 1930er Jahren statt, in denen Großbritannien von etlichen Kanadiern im Team profitierte. Das letzte WM-Spiel zwischen beiden Teams gewann Deutschland 1994 mit 4:0.

DAS PERSONAL: Unklar ist noch, ob Söderholm mit Düsseldorfs Mathias Niederberger oder Nürnbergs Niklas Treutle im Tor beginnt. Der dritte Torhüter Dustin Strahlmeier aus Schwenningen ist bislang als einziger deutscher Spieler noch nicht gemeldet und dürfte die Heimreise antreten, sobald Philipp Grubauer in die Slowakei nachreist. Der NHL-Keeper soll nach dem Playoff-Aus der Colorado Avalanche am Sonntag in Kosice ankommen.

DAS SAGT KAPITÄN MORITZ MÜLLER: «Man darf den Start nicht verschlafen und muss von Anfang an bereit sein. Auf keinen Fall darf man als Deutschland am Anfang den Fehler machen und ein Team unterschätzen. So Mannschaften sind immer gefährlich. Die werfen alles rein.»

DIE PERSPEKTIVE: Bereits am Sonntag geht es für das deutsche Team gegen Dänemark (16.15 Uhr/Sport1 und DAZN) weiter. Auch dieses Spiel sollte Deutschland gewinnen, wenn es ins Viertelfinale kommen will.



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