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Weltcup Biathlon

Dahlmeier in Ruhpolding dabei - Lesser und Schempp fehlen

Ruhpolding (dpa) - Laura Dahlmeier ist wieder dabei, dafür fehlen Erik Lesser und Simon Schempp beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding.

veröffentlicht am 14.01.2019 um 20:52 Uhr
aktualisiert am 15.01.2019 um 07:52 Uhr

Laura Dahlmeier wird zum deutschen Biathlon-Team in Ruhpolding gehören. Foto: Alberto Pizzoli/AFP

Autor:

Volker Gundrum, dpa

Während die Doppel-Olympiasiegerin genau wie die ebenfalls in Oberhof fehlende Vanessa Hinz beim zweiten Heim-Weltcup in Bayern in die deutsche Nationalmannschaft zurückkehren, werden Schempp und Lesser in der Chiemgau-Arena nicht am Start sein. Lesser ist gerade erst Vater geworden und hat Baby-Urlaub bekommen, Lokalmatador Schempp war in Oberhof nicht in Form gewesen.

«Sobald ich beim Laufen eine gewisse Intensität überschreite, ist komplett der Ofen aus», sagte der 30-Jährige nach Platz acht mit der Männer-Staffel am Sonntag in Oberhof. «So macht es keinen Sinn», sagte Schempp. Der Massenstart-Weltmeister will nun wieder in Form kommen. Für ihn ist weniger mehr.

Trotz der schwierigen Wetterlage in den Alpen sollen die Weltcup-Rennen planmäßig über die Bühne gehen. «Das Wettkampfprogramm bleibt nach momentanem Stand unverändert», erklärte Borat Nunar, der Renndirektor des Biathlon-Weltverbandes IBU. Damit stehen die Olympiasieger Arnd Peiffer und Laura Dahlmeier am Mittwoch und Donnerstag (jeweils 14.30 Uhr/ARD und Eurosport) im Sprint-Wettkampf auf dem Prüfstand.

Die für Dienstag geplante Weltcup-Eröffnungsfeier wurde jedoch abgesagt. Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler gab sich am Montagabend dennoch optimistisch. «Die derzeitigen Wetterprognosen für die kommende Woche stimmen uns zuversichtlich, dass wir den Biathlonweltcup ab kommenden Mittwoch durchführen können», sagte er. Dies setze voraus, «dass wir die restlichen Vorbereitungsarbeiten am Montag und Dienstag erledigen können». Außerdem seien noch viele Abstimmungen mit dem Landratsamt und den Verantwortlichen der IBU notwendig.

In kurzer Zeit sei sehr viel Schnee gefallen, und es mussten viele Dächer kurzfristig abgeräumt werden, berichtete Pichler. «Es versteht sich von selbst, dass dabei die Sicherheit der Bevölkerung Vorrang vor der Durchführung einer Sportveranstaltung hat.» So sei am Montag schweres Gerät wie Radlader und Fräsen aus der Chiemgau Arena für den Katastrophen-Fall in andere Gemeinden abgegeben und eingesetzt worden.

«Ich habe ein paar Bilder gesehen aus Ruhpolding», sagte Peiffer. «Da haben sie schon ordentlich zu tun, um das Stadion für den Weltcup vorbereitet zu bekommen. Wir drücken die Daumen, dass das klappt.»



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