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NFL

Ausflug zur Einstimmung: Patriots und Rams vor Super Bowl

Atlanta (dpa) - Ihren letzten Besuch im Finalstadion von Atlanta vor dem Super Bowl nutzten die Football-Stars der New England Patriots und die Los Angeles Rams für einen ausgedehnten Familien-Ausflug.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 09:41 Uhr
aktualisiert am 04.02.2019 um 05:52 Uhr

Jared Goff (l) und Todd Gurley (r) spielen mit Cooper Kupp Jr. bei der Platzbesichtigung im Mercedes Benz Stadion. Cooper ist der Sohn von Wide Receiver Cooper Kupp. Foto: John Bazemore/AP

Autor:

Florian Lütticke, dpa

Patriots-Quarterback Tom Brady posierte mit seinem 19-köpfigen Clan auf dem Rasen und freute sich über ein Küsschen von Ehefrau Gisele Bündchen. Rams-Spielmacher Jared Goff trug den Sohn von Teamkollege Cooper Kupp über das Feld.

Spätestens beim Start des großen Showdowns der Profiliga NFL wird es mit der Entspannung vorbei sein. Die Patriots und Brady wollen ihre Dynastie mit dem sechsten Titel fortsetzen, die Rams gehen aufgrund ihrer Unerfahrenheit als leichter Außenseiter in das Endspiel.

Das Wichtigste zum Super Bowl LIII:

DIE DREI SCHLÜSSEL-VERGLEICHE:

Brady oder Goff: Der 41-jährige Brady ist mit fünf Titeln vor seiner neunten Finalteilnahme bereits der erfolgreichste Quarterback der Super-Bowl-Ära. Der 17 Jahre jüngere Goff könnte schon in seiner dritten Saison den ersten Triumph feiern - als zweitjüngster Spielmacher der Super-Bowl-Geschichte.

Bill Belichick oder Sean McVay: Auch auf der Trainerposition ist es ein Duell der Generationen. Der 33 Jahre alte McVay trifft auf den doppelt so alten Belichick. Wichtiger Faktor dabei: In dem 71-jährigen Wade Phillips als Defensivcoach hat McVay reichlich Erfahrung an seiner Seite.

Stephon Gilmore oder Aaron Donald und Ndamukong Suh: Die beiden wuchtigen Rams-Verteidiger aus der vordersten Reihe wollen Brady jagen. Der 127 Kilogramm schwere Donald wurde zum zweiten Mal als bester Defensivspieler der Liga ausgezeichnet und riss den gegnerischen Quarterback diese Saison mehr als 20-mal zu Boden. Suh bringt noch 15 Kilogramm mehr auf die Waage. Das Prunkstück der Patriots-Verteidigung sind eher die Passabfänger - hier ragt der vor zwei Jahren verpflichtete Gilmore heraus.

DIE SIEGERLISTE IM SUPER BOWL:

Die Patriots haben die Chance, durch ihren sechsten Triumph mit dem bisherigen Rekordhalter Pittsburgh Steelers gleichzuziehen. Die St. Louis/Los Angeles Rams haben wie sieben andere Teams bislang einmal den Super Bowl gewonnen.

Team Super-Bowl-Siege Pittsburgh Steelers 6 New England Patriots 5 Dallas Cowboys 5 San Francisco 49ers 5 Green Bay Packers 4 New York Giants 4 Denver Broncos 3 Oakland/LA Raiders 3 Washington Redskins 3 Miami Dolphins 2 Indianapolis/Baltimore Colts 2 Baltimore Ravens 2

DIE BISHERIGEN SUPER-BOWL-TEILNAHMEN:

New England Patriots 5 Siege/5 Niederlagen

Super Bowl Jahr Gegner Ergebnis XX 1986 Chicago Bears 10:46 XXXI 1997 Green Bay Packers 21:35 XXXVI 2002 St. Louis Rams 20:17* XXXVIII 2004 Carolina Panthers 32:29* XXXIX 2005 Philadelphia Eagles 24:21* XLII 2008 New York Giants 14:17* XLVI 2012 New York Giants 17:21* XLIX 2015 Seattle Seahawks 28:24* LI 2017 Atlanta Falcons 34:28 nach Verlängerung* LII 2018 Philadelphia Eagles 33:41*

* mit Brady und Belichick

St. Louis Rams (von 1995-2015)/Los Angeles Rams 1 Sieg/2 Niederlagen

Super Bowl Jahr Gegner Ergebnis XIV 1980 Pittsburgh Steelers 19:31 XXXIV 2000 Tennessee Titans 23:16 XXXVI 2002 New England Patriots 17:20

ZAHLEN ZUM SUPER BOWL:

1 380 000 000 - So viele Chickenwings werden anlässlich des Football-Endspiels in den USA laut des National Chicken Council gegessen.

103 400 000 - Mehr als 100 Millionen Amerikaner schauten den vergangenen Super Bowl, als die Patriots überraschend den Philadelphia Eagles unterlagen. Dies waren sieben Prozent weniger als im Vorjahr.

118 000 - Jeder Spieler des siegreichen Teams erhält 118 000 US-Dollar, die Akteure des Verlierers bekommen die Hälfte.

29 - Mit 29 Playoff-Siegen hält Brady einen von vielen NFL-Rekorden. Damit liegt er um 13 Erfolge vor dem zweitplatzierten Joe Montana.

2 - Erstmals sind in den Rams-Tänzern Quinton Peron und Napoleon Jinnies zwei männliche Cheerleader beim Super Bowl dabei.



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